Das beste Stück ... nachgefragt bei Schauspielerin Bibiana Zeller

Kolumne26. Mai 2015, 09:49
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Michael Hausenblas fragt die Schauspielerin Bibiana Zeller, warum Bleistifte für sie von großer Bedeutung sind

"Das Wichtigste an einem Bleistift ist, dass er an seinem Ende einen guten Radiergummi dran hat. Und dass man ihn mit einer Kappe verschließen kann, sodass die Mine nicht abbricht.

Ansonsten bin ich in der Wahl eines Bleistifts nicht so heikel, obwohl er schon sympathisch sein sollte. Bleistifte begleiten mich schon mein Leben lang, schließlich führe ich seit meinem zehnten Lebensjahr Tagebuch. Ein Bleistift eignet sich einfach viel besser zum Korrigieren als ein Kugelschreiber.

Ich benütze diese Stifte so lange, bis sie ganz klein und nicht mehr zu halten sind. Das dauert verschieden lange, schließlich ist ja auch nicht jeder Bleistift gleich lang. Ich brauche das Tagebuchschreiben. Nicht, weil es sich so gehört, sondern weil ich es einfach tun muss. Manchmal schwätzt man schreibend so vor sich hin, dann gibt's auch wieder mal zwei Tage Pause. Ich benütze übrigens unlinierte Schulhefte. Von denen habe ich mittlerweile schon ganze Berge." (Michael Hausenblas, Rondo, 22.5.2015)

Vor kurzem erschienen die Memoiren von Bibiana Zeller "Bitte lasst mich mitspielen" im Amalthea-Signum-Verlag.

  • Bibiana Zeller: "Bleistifte begleiten mich schon ein ganzes Leben lang."
    foto: nathan murrell

    Bibiana Zeller: "Bleistifte begleiten mich schon ein ganzes Leben lang."

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