Deutsche Angler in Norwegen nach 13 Stunden aus Seenot gerettet

19. Mai 2015, 13:32
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Klammerten sich an gekentertem Boot fest

Oslo - Vor der norwegischen Insel Averoya an der Westküste des Landes sind drei deutsche Angler nach 13 Stunden in Seenot gerettet worden. Ihr Boot war gekentert und hatte sich mit dem Rumpf nach oben gedreht. Den Männern gelang es, sich festzuklammern. Um Hilfe rufen konnten sie nicht, weil ihre Handys nass geworden waren. Die Küstenwache fand die Männer am Sonntag im eiskalten Wasser treibend.

"Mein Kamerad war sehr unterkühlt", erzählte einer der Angler dem norwegischen Fernsehen NRK. "Der Arzt sagte, er hatte eine Temperatur von 32,9 Grad." Ein Sprecher der Küstenwache ergänzte, die Männer hätten nur überlebt, weil sie Rettungswesten und die richtige Kleidung trugen. (APA, 19.5.2015)

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