Bilanz: Neun Kosovaren bei Kämpfen in Kumanovo getötet

19. Mai 2015, 20:27
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Behörden stellten Staatsbürgerschaft der bewaffneten Albaner fest

Skopje - Bei den bewaffneten Albanern, die Anfang Mai bei Kämpfen mit der Polizei in der nordmazedonischen Stadt Kumanovo getötet wurden, handelt es sich um neun kosovarische und einen mazedonischen Staatsbürger. Das berichtete die Tageszeitung "Dnevnik" auf ihrem Internetportal am Dienstag unter Berufung auf Behördenangaben.

Der kosovarische Innenminister Skender Hyseni hatte am Montag Mazedonien vorgeworfen, den Behörden in Prishtina über die Zahl der kosovarischen Bürger, die in Kumanovo ums Leben gekommen waren, noch immer keine genauen Daten geliefert zu haben. Seit Freitag ermittelt auch die kosovarische Staatsanwaltschaft wegen der Zusammenstöße zwischen der Polizei und einer Gruppe bewaffneter Albaner am 10. Mai.

Ursprünglich war von insgesamt 22 Toten - darunter 14 Angehörige der bewaffneten Gruppe und acht Polizisten - ausgegangen. Die Behörden korrigierten die Zahl der getöteten Albaner am Montag nach unten auf zehn. Unter den 30 festgenommenen Personen befinden sich auch 23 kosovarische Staatsbürger. (APA, 19.5.2015)

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