Neue Masche: Phishing-Mails zur Vorratsdatenspeicherung

19. Mai 2015, 11:24
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E-Mail-Betrüger fordern Nutzer auf, ihre Daten aufgrund Gesetzesänderung zu aktualisieren

Aktuelle politische Entwicklungen bleiben auch vor E-Mail-Betrügern nicht verborgen: Absender von Phishing-Mails probieren momentan, ihre Opfer unter dem Vorwand der Vorratsdatenspeicherung zur Herausgabe von Daten zu locken. "Wie Sie wissen, wurde die Vorratsdatenspeicherung per Gesetz verabschiedet", schreiben die E-Mail-Betrüger, die unter dem PayPal-Logo auftreten, fälschlicherweise. Aufgrund der neuen Regelung müssten die Stammdaten aktualisiert werden, weshalb ein Formular ausgefüllt und zurückgesandt werden soll.

Verkauf an Spammer

Diese Daten landen allerdings nicht bei PayPal, sondern den Betrügern. Sie können die Datensätze anschließend verkaufen, beispielsweise an Spammer. Die Vorratsdatenspeicherung ist momentan jedoch noch nicht beschlossen: In Deutschland wird eine Gesetzesänderung vorbereitet, in Österreich scheint sich dafür keine Mehrheit zu finden. Nutzer sollten bei E-Mails mit dem Betreff "Wichtig: Vorratsdatenspeicherung" jedenfalls vorsichtig sein, warnt das Verbraucherschutzzentrum Nordrhein-Westfalen (fsc, 19.5.2015)

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VZ-NRW

  • Mit solchen E-Mails gehen Phishing-Betrüger auf Opferfang
    foto: screenshot

    Mit solchen E-Mails gehen Phishing-Betrüger auf Opferfang

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