Keine Hinweise auf Schüsse auf entgleisten Zug bei Philadelphia

19. Mai 2015, 08:18
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Faustgroße Bruchstelle in der Scheibe von entgleistem Amtrak-Zug

Philadelphia - Das Bahnunglück in der US-Stadt Philadelphia ist nach ersten Ermittlungen nicht durch Schüsse auf den Zug ausgelöst worden. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Windschutzscheibe des am vergangenen Dienstag entgleisten Amtrak-Zuges von einer Pistolen- oder Gewehrkugel getroffen worden sei, teilte die Transportsicherheitsbehörde NTSB am Montag auf Twitter mit.

Es sei aber möglich, dass ein anderes Objekt die etwa faustgroße Bruchstelle in der Scheibe verursacht habe. Unklar sei auch noch, ob der mögliche Einschlag zu dem Unglück beigetragen habe.

Experten schließen nicht aus, dass der Vorfall den Lokführer abgelenkt oder gar veranlasst hat, sich schutzsuchend auf den Boden zu werfen. Das könnte erklären, warum sich die Geschwindigkeit des Zuges eine Minute vor dem Unfall stark beschleunigte. Er war auf dem Weg von Washington nach New York mit einem Tempo von mehr als 160 Stundenkilometern in eine Kurve gerast und dann von den Schienen gesprungen. Acht Menschen wurden getötet und mehr als 200 verletzt. (APA, 19.5.2015)

  • Der bei Philadelphia entgleiste Amtrak-Zug.
    foto: ap photo/ joseph kaczmarek

    Der bei Philadelphia entgleiste Amtrak-Zug.

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