Schwärzungszulage

Einserkastl18. Mai 2015, 17:36
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Angemessen wäre eine Schwärzungs-Gehaltskürzung

Die offiziellen Vertreter jenes Staates, unter dessen Augen und mit dessen Mithilfe Milliarden an Steuergeld abgefackelt werden, zum Beispiel für die Hypo Alpe Adria, haben es für lustig befunden, dem Untersuchungsausschuss zu diesem Fall exzessiv geschwärzte Akten zu übermitteln.

Die FPÖ (deren verstorbener Gründervater Jörg Haider ja den Urknall der Hypo ausgelöst hat) macht sich nun Sorgen um die Beamten, die die vom Finanzministerium übermittelten Akten schwärzen mussten. Denn: Wie der Abgeordnete Gernot Darmann parlamentarisch anfragt, könnte es gesundheitliche Folgen des "Lackschnüffelns" (Copyright Darmann) gegeben haben.

In der Tat: Die für solche Zwecke gern verwendeten Permanentmarker enthalten in der Regel die chemischen Stoffe Toluol und Xylol. Beide sind, im Übermaß genossen, gesundheitsschädlich. Die Inhalation von Toluoldämpfen kann zu Müdigkeit, Unwohlsein, Empfindungsstörungen führen. "Bei regelmäßigem Kontakt kann es zu einer Toluolsucht kommen, die mit Heiterkeits- und Erregungsräuschen einhergeht" (Wikipedia).

Abgeordneter Darmann knüpft daran die Frage, ob man "den zur Schwärzung auserwählten Bediensteten eine Schwärzungszulage" geben könne.

Angemessener wäre wohl eine Schwärzungs-Gehaltskürzung für jene Verantwortlichen, die diese Bürgerverhöhnung erfunden und angeordnet haben. (Hans Rauscher, 18.5.2015)

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