Immobilienpreise in China sinken erneut

18. Mai 2015, 10:40
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Neue Wohnimmobilien kosteten im April im Schnitt um 6,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, die Bauinvestitionen gehen zurück

Hongkong - Der Verfall der Häuserpreise in China hat sich im April fortgesetzt. Neue Wohnimmobilien kosteten im Schnitt um 6,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, ergaben Reuters-Berechnungen auf Grundlage von am Montag veröffentlichten offiziellen Daten aus 70 Großstädten. Das war der achte Rückgang in Folge. Als Hauptgrund dafür gilt der enorme Bestand an unverkauften Wohnungen.

Das bremst die Bauinvestitionen, die etwa ein Fünftel des Bruttoinlandsproduktes der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ausmachen. Sie dürfte auch deshalb in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. In einigen Metropolen zeichnet sich inzwischen eine leichte Erholung am Immobilienmarkt ab: In der Hauptstadt Peking stiegen die Preise im April um 0,7 Prozent zum Vormonat, in Shanghai um 0,6 Prozent. (APA/Reuters, 18.5.2015)

  • Zum achten Mal in Folge gehen die Immobilienpreise in China zurück.
    foto: reuters/bobby yip

    Zum achten Mal in Folge gehen die Immobilienpreise in China zurück.

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