Babys hören lieber Babys als Erwachsenen zu – Was der Händedruck über die Gesundheit aussagt

15. Mai 2015, 07:00
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Babys hören lieber Babys als Erwachsenen zu

Montreal - Wenn Säuglinge beginnen, zu lallen und zu brabbeln, sorgt das in ihrem Umfeld meist für große Entzückung. Wie kanadische Forscher nun in "Developmental Science" berichten, sind aber nicht nur Erwachsene davon angetan: In einer Experimentreihe konnten sie zeigen, dass Kinder im Alter von sechs Monaten weitaus mehr Interesse an den frühen Sprechversuchen ihrer Altersgenossen zeigen als an der Sprache Erwachsener. Sie schließen daraus, dass Babys sich während der Sprachentwicklung an Gleichaltrigen orientieren.

Abstract
Developmental Science: "When infants talk, infants listen: pre-babbling infants prefer listening to speech with infant vocal properties"

Was der Händedruck über die Gesundheit aussagt

Hamilton - Der Händedruck einer Person ist ein besserer Indikator für das Risiko von Herzkreislauferkrankungen als der Blutdruck. Zumindest behaupten das kanadische Forscher im Fachblatt "The Lancet".

Für ihre Studie werteten sie die Kraft des Händedrucks von fast 140.000 Patienten über einen Zeitraum von vier Jahren aus und verglichen die Ergebnisse mit den Krankengeschichten.

Ihr Resultat: Je schwächer der Händedruck wurde, desto höher das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Sie schlagen ihre Methode als billigen Orientierungstest vor.

Abstract
The Lancet: "Prognostic value of grip strength: findings from the Prospective Urban Rural Epidemiology (PURE) study"

(dare, 15.5.2015)

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