Kompetenzkontrolle für 15-Jährige: Auf neue folgt mittlere Reife

14. Mai 2015, 15:30
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Expertin Koenne will Wissen 15-Jähriger objektivieren

Wien - Kaum ist die Zentralmatura am Mittwoch zu Ende gegangen, skizziert Bildungsexpertin Christa Koenne im Ö1-Morgenjournal das Bild eines weiteren, für sie notwendigen, neuen Instruments zur Überprüfung des adoleszenten Wissensstands: die mittlere Reife.

Eine solche, auf zentral gestellten Aufgaben basierende, Kompetenzkontrolle solle es für alle 15-jährigen Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulpflicht geben. Eine Idee, der auch die ÖVP in ihrem Bildungspapier aus dem Jahr 2010 einiges abgewinnen konnte. Die Vorteile aus Koennes Sicht: Mit einem vergleichbaren formalen Abschluss würden auch künftige Arbeitgeber und Lehrlingsausbildende Sicherheit darüber erhalten, dass wesentliche Lerninhalte auch tatsächlich erreicht wurden. Solche Mindestanforderungen würden derzeit noch fehlen.

Die entsprechenden Kriterien solle das Bildungsministerium definieren. Ein weiterer positiver Effekt für Koenne: Lehrkräfte würden solcherart zu "Coaches" auf dem Weg zu einem gemeinsamen Bildungsziel. (red, DER STANDARD, 14.5.2015)

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