Singapur klagt Alpine auf 330 Millionen Euro

14. Mai 2015, 14:43
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Der pleitegegangene Baukonzern war an mehreren Projekten in Fernost beteiligt, die sich nun verzögern – nicht ohne Folgen

Wien/Wals – Die Verkehrsbehörde von Singapur hat gegen den in die Pleite geschlitterten Baukonzern Alpine Klagen mit einem Streitwert von umgerechnet 330 Millionen Euro eingebracht, berichtet das Magazin "Format" unter Berufung auf lokale Medienberichte. Die Alpine war an mehreren Projekten beteiligt, unter anderem an einer Zugstation in der Innenstadt von Singapur. Diese würden sich nun um mindestens drei Monate verzögern.

Knapp 200 Millionen Euro wurden bei der Masseverwalterin der Alpine Bau in Österreich eingeklagt, die die Ansprüche bestritten haben soll. Den Rest versucht sich Singapur von der Tochtergesellschaft in Singapur zurückzuholen. (APA, 14.5.2015)

  • An die Alpine werden weiterhin Forderungen gestellt.
    foto: ap/ronald zak

    An die Alpine werden weiterhin Forderungen gestellt.

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