Streik von Spaniens Profikickern vom Tisch

14. Mai 2015, 13:17
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Nationaler Gerichtshof untersagt das Aussetzen des Spielbetriebs

Madrid – Die spanische Justiz hat einen Streik der Profifußballer zum Saisonende für illegal erklärt. Der Nationale Gerichtshof gab am Donnerstag einem Antrag des Verbandes der Profiliga (LFP) statt und untersagte den Streik in einer einstweiligen Verfügung.

Die Spielergewerkschaft AFE hatte mit einem Streikaufruf den Spielbetrieb in der 1. und 2. Liga von diesem Wochenende an für unbestimmte Zeit zum Stillstand bringen wollen. Davon wären unter anderem die zwei letzten Spieltage der Primera Division und das Pokalfinale zwischen dem FC Barcelona und Athletic Bilbao betroffen gewesen.

Konflikt um TV-Rechte

Der Streik sollte sich gegen eine Verordnung der spanischen Regierung richten, wonach die TV-Rechte für die Übertragung von Ligaspielen künftig nicht mehr von den einzelnen Klubs, sondern zentral von der Profiliga vermarktet werden.

Die Profis fühlen sich bei der Verabschiedung der Regelung übergangen und verlangen Änderungen. Die Liga wandte sich an das Gericht, weil sie in dem Ausstand einen "politischen Streik" sah und diesen daher als illegal betrachtete. Der Streik habe sich nicht gegen die Arbeitgeber richten sollen, sondern gegen eine Entscheidung der Regierung, betonte die LFP. (APA, 14.5.2015)

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