Hub+: Gadget gegen Portmangel bei neuen Retina-MacBooks

1. Juni 2015, 09:10
63 Postings

Kommt mit zahlreichen Anschlüssen und Akku - Erfolgreiche Kickstarter-Kampagne

Schlank, leicht und gut verarbeitet präsentieren sich die aktuellen Retina-MacBooks von Apple. Während das kalifornische Unternehmen hinsichtlich Ästhetik und Mobilität seine Stärken ausspielt, ist man es aber bei der Konnektivität wohl etwas zu reduktionistisch angegangen.

Denn der Datenaustausch mit dem Laptop geht ausschließlich drahtlos oder über einen einzelnen USB-C-Anschluss. Weil der Transfer über WLAN und Internet längst nicht von jedem bevorzugt wird, will nun das Unternehmen Nonda mit seinem "Hub+" für Abhilfe sorgen. Das Gerät ist seit kurzem über Kickstarter zu haben.

foto: nonda

Integrierter Akku

Das Gerät ist im Kern ein USB-Hub. Schließt man ihn an das MacBook an, stehen zwei USB-C-Anschlüsse sowie drei "normale" USB-A-Ports zur Verfügung. Letztere dienen nicht nur zum Anschließen an den Laptop, sondern können auch zum Aufladen von mobilen Begleitern genutzt werden.

Das funktioniert auch, wenn Hub+ nicht angesteckt ist, da auch ein 400-mAh-Akku integriert ist, der mit einer Ladung auf den meisten Smartphones die Nutzungsdauer um etwa zwei Stunden verlängert. Das Gerät kann außerdem auch den Stromfluss des Ladeteils des Macbooks "durchschleifen" und es somit aufladen.

DisplayPort, Cardreader

Weiters integriert das Gadget auch einen DisplayPort-Anschluss (mDP 1.2 mit 4K-Support bei 60 Hz) sowie ein SDXC-Kartenlesegerät. Die Hardware ist in ein Alugehäuse verbaut, die Maße liegen bei 122 x 39 x 8,55 Millimeter, das Gewicht bei rund 100 Gramm.

foto: nonda

Auslieferung soll im Juni starten

Erklärtes Ziel ist es, so das Video zur Kickstarter-Kampagne, dass bestehende Peripheriegeräte durch die Reduktion auf einen einzelnen USB-C-Port nicht obsolet werden sollen. Apple selbst bietet zwar ebenfalls Adapter an, deren Portauswahl ist bei ähnlichem Preis aber bedeutend kleiner. 79 Dollar sowie 15 Dollar für das Porto – insgesamt rund 84 Euro - verlangt Nonda per Kickstarter.

Nach Angaben des Herstellers ist Hub+ bereits fertig entwickelt, mit dem Geld aus der Crowdfunding-Kampagne soll nun die Herstellung finanziert werden. Das Finanzierungsziel von 35.000 Dollar hat man schon kurz nach dem Start durchbrochen und rangiert zwei Wochen vor Ende der Kampagne bei über 500.000 Dollar. Am 16. Juni endet der Kickstarter, wenig später sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden. (gpi, 01.06.2015)

nonda
Share if you care.