Fünf Klagen gegen Manny Pacquiao

13. Mai 2015, 14:19
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Filipino soll Ausgang des Kampfes gegen Mayweather beeinflusst haben - "Jahrhundertkampf" spülte über 440 Millionen Euro in die Kassen

Las Vegas/Manila - Gegen Profiboxer Manny Pacquiao und seinen Promoter sind fünf Klagen vor US-Gerichten eingereicht worden. Dabei soll es jeweils um einen Streitwert von mehr als fünf Millionen Dollar gehen. Dem Filipino wird vorgeworfen, vor dem "Jahrhundertkampf" gegen den unbesiegten Weltmeister Floyd Mayweather eine Schulterverletzung verschwiegen und damit Verlauf und Ausgang des Kampfes beeinflusst zu haben.

Mayweather hatte das Duell am 2. Mai in Las Vegas einstimmig nach Punkten gewonnen. Pacquiao war anschließend an der Schulter operiert worden. "Ich muss sechs Monate aussetzen. Der Arzt sagt, dass ich mich zu 100 Prozent erhole", sagte Pacquiao, der am Mittwoch in seiner Heimat von Tausenden begeisterten Fans empfangen wurde. Der 36-jährige Rechtsausleger fühlte sich als Sieger: "Ich glaube, mit zwei Punkten Vorsprung gegen Mayweather gewonnen zu haben."

Der Kampf hat finanziell alle Rahmen gesprengt. Die Einnahmen betragen rund 500 Millionen Dollar (444,88 Mio. Euro). Im Pay-per-View-Verfahren mit rund 4,4 Millionen Kunden wurden mehr als 400 Millionen Dollar (355,90 Mio. Euro) eingenommen. Der Kartenverkauf brachte weitere 71 Millionen Dollar. Hinzu kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der internationalen TV-Rechte in 175 Ländern sowie aus dem Sponsoring. (APA, 13.5.2015)

  • Manny Pacquiao in bester Gesellschaft.
    foto: epa/ritchie b. tongo

    Manny Pacquiao in bester Gesellschaft.

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