Gericht bestätigt: Alte Gema-Sperrtafeln bei Youtube sind unzulässig

13. Mai 2015, 10:32
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Der Text, der früher auf den Sperrbildern auftauchte, darf so nicht weiter verwendet werden

Im Streit mit Youtube um die Sperrtafeln vor Musikvideos in Deutschland hat die Gema sich vor Gericht durchgesetzt. Der Text, der früher auf den Sperrbildern auftauchte, darf so nicht weiter verwendet werden. Das entschied das Oberlandesgericht München (OLG) vor einigen Tagen. Das OLG bestätigte damit ein Urteil des Landgerichts München vom Februar 2014.

Sperrtext in der Zwischenzeit bereits geändert

Allerdings hatte Youtube seinen Sperrtext in der Zwischenzeit bereits geändert. Wer aus Deutschland ein Video aufruft, das wegen des Streits nicht angezeigt wird, sieht seitdem die Botschaft: "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der Gema bisher nicht einigen konnten."

Davor hatte es geheißen, die Musikrechte seien "von der Gema nicht eingeräumt" worden. Aus Sicht der Gema entstand dadurch der Eindruck, die Gema selbst habe die Sperrungen der Videos vorgenommen. (APA, 13.5. 2015)

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    foto: apa
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