Prödl gibt Abschied aus Bremen bekannt

12. Mai 2015, 17:53
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Abwehrspieler verabschiedet sich auf Facebook nach sieben Jahren von den Werder-Fans

Wien – Sebastian Prödl hat sich offenbar zu einem Abschied von Werder Bremen entschlossen. Ein entsprechendes Posting findet sich jedenfalls auf der Facebook-Seite des Österreichers.

Dort schreibt er: "Liebe Werder-Fans! Nach einer langen Phase des Nachdenkens, in der ich oft hin- und hergerissen war, habe ich jetzt für mich eine Entscheidung getroffen: Ich werde Werder Bremen nach sieben Jahren am Saisonende verlassen und eine neue Herausforderung annehmen. Um mich bei euch für die großartige Unterstützung zu bedanken und euch auch zu zeigen, wie wichtig ihr mir seid, möchte ich euch von meiner Entscheidung informieren, bevor es die Medien verbreiten. Das ist für mich eine Frage des großen Respekts vor euch und ihr verdient es, persönlich von mir darüber zu erfahren. Ihr seid ein ganz wichtiger Teil des Vereins und immer zu uns Spielern gestanden, auch wenn es einmal sehr schlecht gelaufen ist. Es ist in den letzten Monaten in meinem Fall viel falsch berichtet und dazugedichtet worden. Daher ist es mir ein großes Anliegen, Klarheit zu schaffen und meine Zeit bei Werder sauber abzuschließen."

Der 27-jährige Verteidiger bestätigte bereits vor Wochen Verhandlungen mit Besiktas Istanbul. Bei dem türkischen Spitzenklub ist mit Veli Kavlak bereits ein Österreicher unter Vertrag. Prödl könnte Werder zum Saisonende nach Auslaufen seines Vertrages ablösefrei verlassen. Er ist der vorletzte "Überlebende" aus erfolgreicheren Champions-League-Tagen der Bremer. Bereits seit neun Jahren trägt Kapitän Clemens Fritz das Werder-Trikot, der deutsche Ex-Nationalspieler wird seinen Vertrag voraussichtlich um ein Jahr verlängern.

Prödl war 2008 von Sturm Graz nach Bremen gewechselt und hat bisher 174 Pflichtspiele für Werder absolviert. (red, 12.5.2015)

  • Sebastian Prödl lässt Zlatko Junuzovic (vorne) allein in Bremen zurück.
    foto: apa/epa/jaspersen

    Sebastian Prödl lässt Zlatko Junuzovic (vorne) allein in Bremen zurück.

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