Warum es keine "Jurassic World" geben wird

16. Mai 2015, 10:05
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Ein Paläontologe resümiert vor dem Kinostart des jüngsten "Jurassic-Park"-Filmes die Chancen auf eine Rückkehr ausgestorbener Dinosaurier

Mit "Jurassic World" kommt im Juni endlich der verspätete vierte Teil der "Jurassic-Park"-Reihe in die Kinos. Die Handlung ist 22 Jahre nach dem ersten Film angesiedelt und klingt eher altbekannt als innovativ - mit einer Ausnahme: Diesmal dürfte der zu Katastrophen neigende Dinopark mit einer bislang neuen Attraktion aufwarten, nämlich einem alle anderen Urzeitechsen in den Schatten stellenden, gentechnisch veränderten Hybrid-Dinosaurier. Der "Alles-gerät-außer-Kontrolle"-Plot scheint wieder einmal unausweichlich.

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Während unsere Wissenschaftsredaktion dem Blockbuster mit gemischten Gefühlen entgegenblickt, hat sich John Long, Paläontologe an der Flinders University in Adelaide, in einem überaus lesenswerten Artikel auf "The Conversation" mit der Frage auseinandergesetzt, wie realistisch das Ganze eigentlich ist.

Überraschung: natürlich überhaupt nicht. Und doch beantwortet er die Frage, ob die Wiederauferstehung von Dinosauriern wissenschaftlich machbar sei, mit "einer Art Ja" - allerdings keinesfalls so, wie von Hollywood suggeriert wird. Ansehen werden wir ihn trotzdem, guten Gewissens empfehlen können wir aber nur John Longs Ausführungen - in voller Länge nachzulesen hier:

--> The Conversation: Creating dinosaurs: why Jurassic World could never work

(dare, 16.5.2015)

  • Szene aus "Jurassic Park III" (2001).
    foto: reuters/ho

    Szene aus "Jurassic Park III" (2001).

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