Sharp-Aktie verliert ein Viertel nach Sanierungs-Spekulationen

11. Mai 2015, 17:12
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apanischer Elektronikkonzern: Auch Kapital-Herabsetzung möglich, aber noch keine Entscheidungen getroffen

Der japanische Elektronik-Riese Sharp hat Medienberichten zufolge über drastische Sanierungsmaßnahmen gut ein Viertel seines Firmenwerts verloren. Die Aktie fiel am Montag um mehr als 26 Prozent auf 190 Yen (1,41 Euro).

Am Wochenende hatte die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" geschrieben, Sharp plane einen sogenannten Kapitalschnitt von bis zu 99 Prozent. Eine solche Herabsetzung des Grundkapitals meist nach hohen Verlusten geht auf Kosten bestehender Aktionäre.

Noch keine Entscheidung

Sharp erklärte am Montag lediglich, man erwäge diverse Schritte wie die Ausgabe von Vorzugsaktien und auch eine Kapital-Herabsetzung, es seien aber noch keine Entscheidungen getroffen worden. Es solle aber Neuigkeiten zur künftigen Strategie bei der Vorlage von Quartalszahlen an diesem Donnerstag geben.

Sharp war schwer von der Abkühlung des Geschäfts mit Fernsehgeräten getroffen worden. Im Herbst 2012 musste der Traditionskonzern bereits warnen, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sei. Danach stabilisierte sich die Lage nach dem Einstieg mehrerer Investoren und auch mit Rückenwind günstigerer Wechselkurse wieder. (APA, 11.5.2015)

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    foto: apa/epa/mayama

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