Task Force ESC

Blog12. Mai 2015, 14:51
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Das redaktionsinterne Team Song Contest fiebert schon dem Finale entgegen, und zieht mitunter fragende Blicke der Kollegen auf sich

Es ist ein Job. Und er muss gemacht werden. Der Song Contest als Berichtsgegenstand rangiert in der Redaktion auf der Beliebtheitsskala der Großevents irgendwo zwischen Opernball und Eröffnung des neuesten niederösterreichischen Kreisverkehrs. In der gesamten Redaktion? Nein. Denn auch heuer wird sich ein kleines Grüppchen von Redakteurinnen und Redakteuren vor einem Fernsehgerät versammeln, gemeinsam Song Contest schauen und natürlich tickern.

Die Kollegen im Newsroom betrachteten uns schon während der Vorentscheidungen rund um den österreichischen Beitrag zum ESC 2015 mitunter mit Skepsis, oder gar mit wissenschaftlicher Neugier: "Was? Ihr macht das freiwillig?" In einem Großraumbüro kann man nun einmal nicht im Geheimen Team Song Contest sein. Denn das Fernsehgerät, aus dem gerade der zehnte Möglicherweise-Österreich-Beitrag plärrt, lässt sich gar nicht so leise drehen, dass man es nicht auch sieben Tische weiter hört. So leiden dann alle gleichermaßen: Die einen, weil sie nicht in Ruhe und ohne musikalischen Teppich arbeiten können, die anderen, weil die Kollegen einen Abend lang nicht besonders gut auf einen zu sprechen sind.

Die Task Force ESC ist heuer jedenfalls ein bisschen größer als in den Jahren davor. Schon seit Wochen wird auf den großen Finaltag, den 23. Mai, hingeplant und hingearbeitet. Und wir freuen uns ganz unironisch auf eine Riesenshow. Auf bessere und schlechtere Lieder. Auf schönere und schirchere Bühnenoutfits. Auf zwölf Punkte und Sieger der Herzen. Denn es ist ein Job. Und wir werden ihn machen. (Daniela Rom, 12.5.2015)

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