Deutsches Wachstum könnte höher ausfallen

11. Mai 2015, 13:47
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Ölpreis-Verfall und lockere Geldpolitik könnten Konjunktur laut IWF stärker anschieben als erwartet

Berlin/Frankfurt - Der Internationale Währungsfonds (IWF) schließt eine höhere Wachstumsprognose für Deutschland nicht aus. Der zuletzt auf 1,6 Prozent geschätzte Zuwachs der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr könnte zu niedrig veranschlagt sein, teilte die für Deutschland zuständige IWF-Expertin Enrica Detragiache am Montag in Berlin mit.

Eine Erhöhung komme infrage, falls der Ölpreis-Verfall und die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die Konjunktur stärker als erwartet anschieben sollte. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,8 Prozent.

Detragiaches Experten-Team hat in den vergangenen Tagen im Land die wirtschaftliche Entwicklung analysiert. Vorerst werde der Fonds jedoch an seiner Prognose festhalten, sagte sie. Der abschließende Bericht der Gruppe wird in Washington dem Exekutivdirektorium des Fonds vorgelegt. (APA, 11.5.2015)

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