Ubuntu will zum Teil auf Networkd wechseln

11. Mai 2015, 12:57
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Netzwerkkomponente von Systemd soll statt eigener Skripte zum Einsatz kommen

Im Vergleich zu anderen Distributionen hat sich Ubuntu lange mit der Unterstützung von Systemd Zeit gelassen. Nun scheint Softwarehersteller Canonical aber gewillt, die Möglichkeiten von Systemd so weit wie möglich ausnutzen.

Ersatz

Im Rahmen des Ubuntu Online Summit wurden nun angekündigt, dass Ubuntu künftig auch Networkd nutzen soll. Dabei handelt es sich um einen schlanken Service zur Netzwerkkonfiguration, der erst vor einigen Monaten in der Software Einzug gehalten hat. Er soll das bisher genutzt ifupdown sowie diverse Skripte in der Distribution ersetzen.

Ablauf

Der aktuelle Plan sieht vor, dass der Wechsel mit Ubuntu 16.04 vollzogen wird - also mit der nächsten Long Term Support Release. Dabei soll dieser Schritt vorerst aber nur auf einzelne Varianten angewandt werden, konkret Server, Cloud und Snappy. Der klassische Desktop soll hingegen vorerst nicht umgestellt werden. (apo, 11.5.2015)

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    grafik: canonical
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