Sanierung greift bei deutscher Telekom-Firma QSC noch nicht

11. Mai 2015, 11:44
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Umsatz und Ergebnis gingen zurück

Der deutsche Telekomkonzern QSC kämpft trotz einer einschneidenden Sanierung mit sinkenden Gewinnen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) fiel im ersten Quartal von 13,4 auf 9,1 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz ging von 109,1 auf 104,7 Mio. Euro zurück.

Das Problem: Der Vorstand hatte voriges Jahr die Geschäfte mit dem Auslagern von IT-Diensten sowie mit Speicherdiensten in Rechenzentren (Cloud Computing) zu optimistisch eingeschätzt. Verluste waren die Folge. Nun steuert die Unternehmensspitze dagegen und will jeden fünften von gut 1.700 Arbeitsplätzen streichen. Im ersten Quartal fielen bereits 100 Jobs weg. Der Kahlschlag ist Teil eines groß angelegten Umbaus, mit dem die Kosten ab 2017 um 25 Mio. Euro jährlich gesenkt werden sollen.

Der Vorstand hält an der Prognose fest und erwartet in diesem Jahr bei mehr als 400 Mio. Euro Umsatz ein Betriebsergebnis (Ebitda) von mehr als 40 Mio. Euro. (APA, 11.5. 2015)

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