Jugendmedienschutz prüft ProSieben-Show "Germany‘s Next Topmodel"

11. Mai 2015, 10:41
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Studie sieht Zusammenhang zwischen Essstörungen und "Germany's Next Topmodel"

Berlin - Die Kommission für Jugendmedienschutz soll die ProSieben-Show "Germany's next Topmodel" auf "mögliche entwicklungsbeeinträchtigende Wirkungen" hin prüfen, berichtet die "Osnabrücker Zeitung". Hintergrund sei eine Studie des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), die einen Zusammenhang zwischen Essstörungen und "Germany's Next Topmodel" herstellt.

Zuvor hatte schon der Verein Pinkstinks in einer Online-Petition gefordert, "Germany‘s Next Topmodel" abzusetzen oder ins Spätprogramm zu verschieben.

"Die KJM muss jedes Programm überprüfen, wenn sich ein Zuschauer beschwert. Die FSK hat im Übrigen bereits 'Germany’s next Topmodel‘ überprüft - und eine Freigabe für Kinder ab 6 Jahren erteilt", sagt ein ProSieben-Sprecher gegenüber der "Osnabrücker Zeitung". Außerdem sende "Germany’s next Topmodel" immer wieder die Botschaft, dass gesunde Ernährung und Sport wichtig für den Beruf eines Models seien. (red, 11.5.2015)

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