Mordfall Franziska: Gericht in Ingolstadt verhängte lebenslange Haft

11. Mai 2015, 10:19
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Zwölfjährige wurde vergewaltigt und erschlagen - Richter stellten in Urteil gegen 27-Jährigen zudem besondere Schwere der Schuld fest

Ingolstadt - Höchststrafe im Mordfall der kleinen Franziska in Deutschland: Das Schwurgericht Ingolstadt hat einen 27-Jährigen am Montag wegen Mordes an der Zwölfjährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Dafür hatte neben der Staatsanwaltschaft auch der Verteidiger plädiert.

Wie von der Anklagebehörde gefordert stellten die Richter auch eine besondere Schwere der Schuld fest. Der Mann kommt daher nicht nach 15 Jahren im Gefängnis frei.

Er hatte das Mädchen im Februar 2014 entführt, an einem Weiher in Neuburg a.d. Donau auf grausame Weise sexuell missbraucht und mit einem Holzscheit erschlagen. Der Mord erschütterte die Menschen auch deshalb, weil Franziska vor ihrem stundenlangen Martyrium mehrere Kurznachrichten von ihrem Smartphone an Freundinnen geschickt hatte, dass sie verfolgt werde. Den Hilferufen wurde aber fatalerweise nicht nachgegangen. (APA, 11.5.2015)

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