Deutsche Firmen schlecht auf Cyberangriffe vorbereitet

10. Mai 2015, 18:09
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Die meisten Firmen müssten Umsatzeinbußen hinnehmen

Deutsche Firmen sind einer Forsa-Umfrage zufolge schlecht geschützt gegen Cyberangriffe. In einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Studie geben zwei Drittel der befragten Digitalunternehmen an, bei einem Cyber-Vorfall den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen, was wiederum zu Umsatzeinbußen führe.

Akute Betroffenheit

Der Umfrage zufolge wurde jedes vierte Unternehmen in der Vergangenheit bereits einmal Opfer eines Cyber-Schadens. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Hackerangriffe. Als weitere Ursachen nannten die Unternehmen technisches Versagen, den Verlust mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets und den Diebstahl von Hardware. Laut der Umfrage nutzt bereits ein Großteil technische Sicherheitsmaßnahmen wie systematische Backups und die Verschlüsselung von Kundendaten.

Kein Krisenplan

Es hakt allerdings noch an der Strategie: Die Erhebung zeigt, dass 38 Prozent keinen konkreten Krisenplan für den Umgang mit Datenverlust oder Hackerattacken besitzen oder ihn nicht kennen.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Studie im Auftrag des Versicherers Hiscox mehr als 200 Geschäftsführer sowie Mitglieder der oberen Führungsebene von Digitalunternehmen. (Reuters, 10.5.2015)

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