Nach Pinkelattacke auf Apple: Nutzer-Edits bei Google Maps gesperrt

10. Mai 2015, 12:27
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Google sucht nun nach neuen Mitteln, um Vorschläge von Usern miteinzubeziehen

Ab sofort können Nutzer nicht mehr bei Google Maps mithelfen: Zumindest vorerst will Google keine neuen Änderungen mehr zulassen. Ausschlaggebend dafür waren eine Reihe von Späßen, die weltweit für Aufsehen gesorgt hatten. So brachte ein Power-User ein Android-Männchen, das auf das Apple Logo pinkelt, in Google Maps unter. Zuvor hatten Nutzer immer wieder Ortsnamen umgewandelt und etwa eine Maria-Fekter-Insel im Neusiedlersee geschaffen.

Suche nach "intelligenten Mechanismen"

Google hatte vor kurzem die automatische Zulassung gesperrt. Allerdings kam der Dienst laut Heise nicht mit den manuellen Nachprüfungen zurecht. Da es unfair sei, Nutzerbeiträge links liegen zu lassen, werde man nun keine Änderungsvorschläge mehr zulassen, schreibt das Google Maps-Team in einem Blogeintrag. Man suche aber nach "intelligenten Mechanismen", um Nutzeränderungen zu ermöglichen, ohne Missbrauch zuzulassen. (fsc, 10.5.2015)

  • Solche Streiche gehören der Vergangenheit an
    foto: screenshot

    Solche Streiche gehören der Vergangenheit an

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