Mindestens zehn Tote bei Attentat auf schiitische Moschee im Irak

8. Mai 2015, 17:30
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Bombenanschlag in östlicher Provinz Diyala

Baquba - Mindestens zehn Menschen sind bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee im Osten des Irak getötet worden. Ein Vertreter des Innenministeriums sagte am Freitag, der Autobombenanschlag habe sich in der Region von Balad Ruz in der Provinz Diyala etwa 75 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt ereignet. Aus Polizeikreisen verlautete, es habe sich um ein Selbstmordattentat gehandelt.

Die jihadistische Organisation "Islamischer Staat" (IS) und andere sunnitische Extremistengruppen verüben regelmäßig Anschläge auf schiitische Kultstätten, Pilgergruppen und Wohnviertel im Irak. Insbesondere die IS-Miliz betrachtet die Schiiten als Ungläubige und verfolgt die Angehörigen dieser Glaubensrichtung ebenso wie die religiösen Minderheiten der Yeziden und der Christen mit großer Härte. (APA, 8.5.2015)

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