Studie: 42 Prozent der Tinder-Nutzer nicht Single

8. Mai 2015, 11:58
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Datingplattform soll sogar zu 30 Prozent aus verheirateten Nutzern bestehen

Die App "Tinder" will alleinstehende Menschen miteinander verkuppeln: Durch einfaches Wischen nach Links und Rechts können Nutzer ihr Interesse für das Gegenüber bekunden, bei zwei positiven Wischern wird eine Kontaktmöglichkeit freigeschalten. Allerdings wirft eine neue Studie von GlobalWebIndex nun die Frage auf, ob Tinder tatsächlich zum Verlieben oder vielmehr zur Anbahnung von Seitensprüngen dient. Denn 42 Prozent aller Tinder-Nutzer sollen in einer Beziehung sein, insgesamt 30 Prozent sogar verheiratet sein.

Tinder dementiert

Tinder selbst zweifelt diese Zahlen an: "Die größte Nutzergruppe auf Tinder ist zwischen 18 und 24 Jahre alt. Statistiken zeigen, dass 93 Prozent in dieser Altersgruppe nicht verheiratet sind." Eigene Zahlen möchte Tinder nicht veröffentlichen. Allerdings stecken hinter der Anmeldung auf Tinder nicht immer erotische Absichten, wie Wired einwirft: Viele nutzen die App als eine Art "Spiel", um etwa ihre Attraktivität zu überprüfen.

Wieder andere wollen sich umsehen oder als Unterstützung für ihre Single-Freunde unterwegs sein. Wie fair das gegenüber anderen Singles ist, sei dahingestellt. Der eine oder andere Seitensprung wird wohl aber auch über Tinder zustande kommen. (fsc, 8.5.2015)

  • Bis zu 30 Prozent der Tinder-Nutzer seien sogar verheiratet, behauptet eine Studie
    foto: reuters/kim hong

    Bis zu 30 Prozent der Tinder-Nutzer seien sogar verheiratet, behauptet eine Studie

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