Wetten, dass ...

Einserkastl7. Mai 2015, 17:13
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Wetten zwischen Politikern und Journalisten sind ausbaufähig

Das könnte ein spannender neuer Trend werden: Journalisten wetten mit Politikern um eine Flasche Wein oder sonst einen Wetteinsatz beiderseitigen Interesses, ob eine bestimmte politische Entwicklung eintritt.

Bahnbrechend war in dieser Hinsicht die ZiB 2, in der Armin Wolf skeptisch meinte, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll werde trotz aller Beteuerungen ("kein Thema") doch noch als Kandidat für die Bundespräsidentschaft antreten, worauf Pröll eine Wette auf eine Flasche (vermutlich einen reschen Radlbrunner) anbot und Antialkoholiker Wolf annahm.

Das ist ausbaufähig: Man könnte als Journalist mit dem Kärntner Landeshauptmann wetten, ob Kärnten doch noch pleitegeht; oder mit H.-C. Strache, ob er Bürgermeister von Wien, Bundeskanzler oder Chef der Pradler Ritterspiele ("Ich bin der letzte Ritter des Abendlandes") wird. Mit der FPÖ-Abgeordneten Susanne Winter könnte man wetten, wann die EU-Armee Österreich überfällt (Inhalt einer ihrer parlamentarischen Anfragen). Wetteinsatz könnte ein Lebenshilfebuch ("Paranoia leicht gemacht") sein.

Mit solchen auflockernden Elementen könnte man eventuell auch das Pressefoyer nach dem Ministerrat etwas weniger dröge gestalten, wenn etwa Faymann oder Mitterlehner gemeinsam gegen die Journalisten wetten, wann die Koalition aus SPÖ und ÖVP zum verfassungsmäßigen Normalzustand Österreichs erklärt wird. (Hans Rauscher, 7.5.2015)

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