Nach Progress-Panne: Erste Konsequenzen für Russlands Raumfahrt

7. Mai 2015, 16:44
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Bemannte Mission zur ISS soll verschoben werden und nicht ohne Teststart anlaufen

Moskau - Die schwere Panne des Raumfrachters Progress M-27M dürfte nicht ohne Auswirkungen auf die russische Raumfahrt bleiben. Wie ein Mitarbeiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, soll der von Russland für den 26. Mai geplante Start einer bemannten Mission zur Internationalen Raumstation ISS um vermutlich zwei Monate verschoben werden.

Die endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, es solle aber auf alle Fälle vor dem Start und der Landung einen Teststart geben. Experten sollen bis dahin die genaue Ursache für den Defekt an Progress M-27M herausfinden. (APA, 7.5.2015)

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