Anleger setzen mit Wasserkraftwerken auf flüssige Rendite

7. Mai 2015, 14:53
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Investments in Wasserkraft sind im Kommen. Davon geht man zumindest bei Aquila Capital aus, die einen neuen Hydropower-Fonds auflegen

Wien - Veranlagungen in erneuerbare Energien liegen bei Investoren hoch im Kurs. Die Bereiche Solar und Wind stecken bereits in vielen Portfolios, Wasserkraft ist noch unterrepräsentiert.

Diesen Umstand will Aquila Capital nun ändern und legt einen Wasserkraftfonds auf. Ab sofort ist der "Aquila European Hydropower Fund" in Österreich zum Vertrieb zugelassen. Vor allem institutionelle Investoren - etwa Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen oder auch Family-Offices - sollen damit angesprochen werden.

Der Fonds investiert direkt in Wasserkraftwerke - der geografische Fokus liegt dabei auf Skandinavien, Süd- und Westeuropa und in der Türkei. Die Rendite von sieben bis neun Prozent, die der Fonds erwirtschaften will, klingt ambitioniert. Machbar hält sie Oldrik Verloop, Co-Chef für Hydropower Investments bei Aquila Capital, "weil der Strompreis in den Regionen, in denen wir investieren noch niedrig ist und wir von einer Preiserhöhung in den kommenden Jahren ausgehen". Der Fonds übernimmt bei jenen Kraftwerken, in die investiert wird, via Managementverträge auch den Betrieb samt Mitarbeiter.

Zu den Risiken des Fonds zählt die Gefahr, dass eingesammelte Gelder mangels Projekten nicht investiert werden können, sagt Verloop. Um das auszugleichen, wird auch in Baugesellschaften investiert, die Wasserkraftwerke bauen. Anleger können auch nur zwei Mal pro Jahr aus dem Investment aussteigen. Geplant ist die Veranlagung aber ohnehin auf einen Zeithorizont von 20 Jahren. (Bettina Pfluger, 7.5.2015)

  • Aus Wasserkraft entsteht nicht nur Strom - auch Rendite. Sieben bis neuen Prozent soll ein neuer Fonds von Aquila Capital bringen. Erwirtschaftet werden soll das durch einen erwarteten Anstieg bei den Strompreisen.
    foto: ap/toby talbot

    Aus Wasserkraft entsteht nicht nur Strom - auch Rendite. Sieben bis neuen Prozent soll ein neuer Fonds von Aquila Capital bringen. Erwirtschaftet werden soll das durch einen erwarteten Anstieg bei den Strompreisen.

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