Leiche in Schrebergarten: Verdächtiger legt Geständnis ab

7. Mai 2015, 12:08
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44-Jähriger bestreitet vor Haftrichterin aber Tötungsabsicht

Innsbruck - Der Verdächtige im Fall eines in seinem Schrebergarten getöteten Innsbruckers (59) hat am Donnerstag vor der Haftrichterin ein Geständnis abgelegt. "Der Beschuldigte gibt zu, das Opfer im Zuge eines Streites mit einem Stein erschlagen und die Leiche danach vergraben zu haben. Er bestreitet aber, dass er das Opfer töten wollte", teilte Staatsanwaltschaftssprecher Hansjörg Mayr der APA mit.

Das Motiv war vorerst unklar. Über den gebürtigen Deutschen mit italienischer Staatsbürgerschaft, der am 23. April in Bayern festgenommen worden war, wurde am Donnerstag wegen des dringenden Tatverdacht des Verbrechens des Mordes die Untersuchungshaft verhängt, erklärte Mayr. Die Ermittlungen seien vorerst noch nicht abgeschlossen. Für die Rekonstruktion des Tathergangs müssen laut Mayr unter anderem noch die am Tatort sichergestellten DNA-Spuren ausgewertet werden. Zudem müsse eine Blutspurenanalyse und eine Tatrekonstruktion durchgeführt werden.

Verdächtiger in München festgenommen

Nach dem Mann war mit einem Europäischen Haftbefehl gefahndet worden. Der 44-Jährige wurde schließlich am 23. April in der Nähe einer Pension in München-Ramersdorf festgenommen, in der er untergetaucht war. Unmittelbar nach der Festnahme machte der Verdächtige laut den Ermittlern keine Angaben zur Bluttat.

Der gebürtige Deutsche steht in Verdacht, den 59-jährigen Innsbrucker nach einer Feier in dessen Schrebergarten erschlagen und vergraben zu haben. Nach dem 59-Jährigen war zunächst mehrere Wochen gesucht worden, ehe ein Kameramann die Leiche des Mannes zufällig bei Dreharbeiten entdeckte. Laut Obduktion wurde das Opfer durch mehrere heftige Schläge auf den Kopf getötet. (APA, 6.5.2015)

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