Polytec wächst dank Pkw-Kleinserien

6. Mai 2015, 08:43
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VW mit Abstand größter Kunde

Wien - Der oberösterreichische Autozulieferer Polytec ist im ersten Quartal 2015 deutlich gewachsen. Das lag einerseits am Zukauf von zwei Werken in den Niederlanden, die 29 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen haben, andererseits an einem organischen Wachstum von 7,3 Prozent, das vor allem von deutlich gestiegenen Umsätzen im PKW-Kleinserienbereich getragen wurde, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Während der Umsatz um 32,1 Prozent von 117,9 auf 155,8 Mio. Euro zulegte, stieg auch der Gewinn nach Steuern um 85,9 Prozent, von 3,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 5,9 Mio. Euro. Der operative Gewinn verdoppelte sich von 4,3 Mio. Euro auf 8,8 Mio. Euro. Hier habe sich auch der Erwerb des bisher von der Huemer Holding GmbH gehaltenen Immobilienportfolios mit rund 1,5 Mio. Euro positiv ausgewirkt.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg per Quartalsende um 784, von 3.503 auf 4.287 Personen. Der Anstieg ist vor allem auf die Zukäufe zurückzuführen, in den niederländischen Werken kamen 651 Personen dazu, bei Win Coatings in Deutschland 56 Personen. Gut die Hälfte des Umsatzes (53,6 Prozent) macht Polytec in Deutschland, gefolgt von der restlichen EU (36,6 Prozent), "Rest der Welt" (6,3 Prozent) und Österreich (3,5 Prozent). Mit Abstand größter Kunde von Polytec ist VW, auf die 36,5 Prozent des Umsatzes entfallen (28,7 Prozent Pkw, 7,8 Prozent Lkw). Dahinter folgt Daimler mit 15,2 Prozent (10,9 Prozent Pkw, 4,3 Prozent Lkw). (APA, 6.5.2015)

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