Euro weiterhin mit Rückenwind

7. Mai 2015, 08:34
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Der Euro hat an den Finanzmärkten weiter Rückenwind. Am Donnerstag kostete die europäische Gemeinschaftswährung in der Früh bis zu 1,1366 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Derzeit notiert der Euro so hoch wie zuletzt Ende Februar, während der Dollar - nicht nur zum Euro - an Boden verliert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,1230 (Dienstag: 1,1117) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Mittwoch gegen 22 Uhr bei 1,1347 Dollar.

Dass sich die amerikanische Währung auf dem Rückzug befindet, liegt an anhaltend schwachen Konjunkturdaten aus der weltgrößten Volkswirtschaft. Damit schwinden die Chancen, dass sich die US-Notenbank schon im Sommer von ihrer Nullzinspolitik verabschiedet. Sollte die Fed ihre Zinswende tatsächlich hinauszögern, dürfte der Dollar weiter an Wert verlieren: "Die letzten vier Wochen waren nur ein müder Vorgeschmack auf das, was dem Greenback dann drohen würde", warnt Commerzbank-Fachmann Ulrich Leuchtmann. (APA, 7.5.2015)

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