Young Singers Project: Zwei Österreicher unter 13 Finalisten

4. Mai 2015, 13:04
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Sopranistin Christina Gansch und Bariton Rafael Fingerlos wurden in 200 internationalen Vorsingen und Wettbewerben ausgewählt

Salzburg - Mit Christina Gansch und Rafael Fingerlos sind zwei junge Österreicher unter den Finalisten des "Young Singers Project" (YSP) der Salzburger Festspiele. Die 25-jährige Sopranistin und der 28-jährige Bariton zählen somit zu den 13 besten Nachwuchssängern aus zehn Ländern, die im Festspielsommer 2015 speziell gefördert und in aktuelle Opernproduktionen eingebunden werden sollen.

YSP-Leiterin Evamaria Wieser hat ihre 13 Finalisten in mehr als 200 internationalen Vorsingen und Gesangswettbewerben ausgewählt. Diese vielversprechenden, zum Teil durchaus bereits bühnenerfahrenen Sänger werden im Festspielsommer 2015 in öffentlichen Meisterklassen von Sängern wie Christa Ludwig, Michele Pertusi, Bejun Mehta und Malcolm Martineau unterrichtet. Zudem sollen die "Young Singers" in der Neuinszenierung von "Le nozze di Figaro", in den Wiederaufnahmen der Erfolgsopern "Der Rosenkavalier" und "Il Trovatore" sowie in ausgewählten Konzertprogrammen an der Seite arrivierter Stars zu hören sein.

Die beiden jungen Österreicher können sich im kommenden Festspielsommer besonders prominent präsentierten. So wird Christina Gansch als "Barbarina" im neuen "Figaro" von Mozart in der Regie von Sven-Eric Bechtolf zu erleben sein, und Rafael Fingerlos singt den "Figaro" in der Bearbeitung der Rossini-Oper "Der Barbier von Sevilla für Kinder". Die Festspiele wollen mit dem YSP zu einer "behutsamen Entfaltung der jungen Künstlercharaktere beitragen und ihnen zugleich als Sprungbrett für ihre Karrieren dienen", wie sie in einer Aussendung formulierten.

Beim Abschlusskonzert am 27. August im Großen Saal der Stiftung Mozarteum werden die Young Singers eine Art Gala geben. Ihre Begleiter sind das Mozarteumorchester Salzburg unter Dirigent Christoph Altstaedt. Das YSP gibt es seit 2008, finanziert wird diese spezielle Nachwuchsförderung von der Schweizer Kühne-Stiftung und der Kosmetik-Firma L'Occitane. (APA, 4.5.2015)

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