"Ich kenne unsere Probleme"

3. Mai 2015, 18:59
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  • Sturm - Rapid

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Die erste Hälfte war ausgeglichen, beide Mannschaften hatten wenig Tormöglichkeiten. In der zweiten Hälfte hatte Rapid bessere Möglichkeiten, nach dem 2:2 aber auch wir unsere Chancen. Aber Rapid war heute vielleicht einen Tick besser als wir. Nach dem 2:2 war es ein sehr offenes Spiel von beiden Seiten, beide wollten gewinnen. Ich kenne unsere Probleme, insofern sind wir mit dem einen Punkt zufrieden. Ich glaube, beide Ausschlüsse sind berechtigt, da gibt es nichts zu diskutieren."

Christian Gratzei (Sturm-Graz-Tormann): "Das zweite Rapid-Tor war ärgerlich. Ich bin weiter vorne gestanden und habe es nicht geschafft, den Ball über die Latte zu drehen. Da schaut man als Tormann natürlich schlecht aus. Wenn man zweimal in Rückstand ist und zwei Ausschlüsse hat, muss man mit einem Punkt zufrieden sein."

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "In erster Linie muss ich meiner Mannschaft gratulieren zu dieser Leistung. Sie hat alles umgesetzt, war wir ihr gesagt haben. Es spricht für die Mentalität, dass wir nach vorne spielen, egal wie der Spielstand ist. Ich habe schon eine Riesenfreude mit der Leistung meiner Mannschaft. Bei so einem Ambiente ist es nicht notwendig, die Mannschaft zusätzlich zu motivieren, weil die Rivalität der beiden Mannschaften sehr groß ist und sie das größte Fan-Potenzial haben. Ich denke darüber nach, wie wir unser Spiel noch verbessern können. Aber schön ist es zu sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt. Das stimmt mich sehr optimistisch, was die Zukunft betrifft. Wir können auf dieser Leistung aufbauen. Es ist keine Vorentscheidung gefallen um Platz zwei."

Philipp Schobesberger (Rapid-Torschütze): "Steffen (Anm.: Hofmann) hat mir super in den Lauf gespielt, ich habe den Körper dazwischen gestellt und den Ball ins leere Tor gespielt. Vom Gefühl her waren wir schon das ganze Spiel überlegen. Daher ist es bitter, dass wir den Ausgleich noch bekommen haben. Aber wir sind vor Sturm, daher können wir damit besser leben."

Thanos Petsos (Rapid-Torschütze): "Ich bin froh, dass das Tor gelungen ist, dass der Knoten geplatzt ist. Jetzt hat es geklappt und es kann nur so weitergehen."

  • Austria - Wr. Neustadt

Andreas Ogris (Trainer Austria): "Ich denke, dass der Sieg über die Moral gegangen ist. Die Mannschaft hatte ein schweres Spiel am Mittwoch, das hat man gesehen. Wir haben öfter über den Schweinehund gehen müssen, haben das aber geschafft. Mit der kämpferischen Leistung bin ich zufrieden, spielerisch war es nicht unbedingt ein Leckerbissen."

Alexander Grünwald (Torschütze): "Es war ein schweres Spiel, weil wir im Cup viel investiert haben und die Beine schwer waren. Es ist aber schön, dass wir es erfolgreich gestalten konnten. Wir waren erstmals nicht einkaserniert, das war zum ersten Mal für mich als Profi der Fall, aber wie man sieht, hat es gefruchtet, aber wichtig sind nur die drei Punkte."

Helgi Kolvidsson (Trainer Wiener Neustadt): "Ich muss sagen, wie wir uns in der ersten Hälfte präsentiert haben war das zu wenig, obwohl wir in der zweiten Minute ein Riesenchance hatten. Was wir danach abgeliefert haben, ist in unserer Situation nicht vertretbar. Wir haben in der Pause klare Worte gefunden, danach war es besser. Wir haben auch ein Tor erzielt, aber aufgrund der ersten Hälfte war auch nicht mehr drin. Bei uns muss jedem klar sei, worum es geht. Wenn wir in der Liga bleiben wollen, müssen wir uns anders präsentieren."

  • Grödig - Salzburg

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Die Qualität hat sich heute durchgesetzt. Mein Team hat sich bis zum 0:1 allerdings gut geschlagen. Dann haben wir einige Eigenfehler gemacht. Mich ärgert, dass wir uns dadurch immer wieder selbst um die Früchte der Arbeit bringen. Der junge Goiginger hat sich sehr gut geschlagen, das möchte ich hervorheben. Er hat frischen Wind ins Spiel gebracht. Wir haben aber nicht die nötige Qualität auf allen Positionen, deshalb spielen die Spieler auch in Grödig und nicht in Salzburg. Natürlich ist ein 0:3 nichts Positives, aber einige Spieler haben sich heute dennoch für die nächste Saison empfohlen. Sorianos Bilanz spricht Bände"

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Der Sieg war über 90 Minuten verdient. Ich möchte Grödig ein Kompliment aussprechen, sie haben die Räume gut eng gemacht. Schlussendlich hat sich aber unsere Qualität durchgesetzt. Der Sieg ist in dieser Phase der Meisterschaft wahnsinnig wichtig für uns. Jetzt sind wir elf Punkte vorne und haben vier Mal zu Null gespielt. Wir haben hinten heute nicht viel zugelassen.

Zur Kritik von Sportdirektor Ralf Rangnick: "39 Gegentore sind für unser Team bedeutend zu viel. Mir hat gefallen, dass wir jetzt besser geschlossen nach hinten arbeiten und die Konzentration sehr hoch ist. Wir wollen immer zu Null spielen, wichtig ist, dass wir auf diese Kritik eine Reaktion gezeigt haben."

  • WAC - Altach

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Das Ergebnis ist sehr gut für uns, wir können jetzt Druck auf die Teams vor uns aufbauen. Wir haben noch Sturm und Rapid daheim, es ist für uns noch alles drin. Mir hat es mit dem zweiten Tor ein bisschen zu lange gedauert. Meine Mannschaft wollte den Sieg unbedingt. Man hat gesehen, dass wir nicht schwächer als Altach sind."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Nach dem Ausschluss war es sehr schwer für uns. Ich kann meiner Mannschaft wenig vorwerfen, sie hat alles probiert. Wir waren bis zum Schluss im Spiel. Die erste Gelbe für Pöllhuber war kein absichtliches Handspiel. Wir sind noch immer drei Punkte vor dem WAC, die Chance auf den Europacup lebt."

  • Admira - Ried

Oliver Lederer (Admira-Trainer): "Das sind wichtige drei Punkte für uns, die Runde heute geht an uns. Wir haben endlich auch die Negativserie gegen Ried beendet. Unsere Leistung war absolut okay. Wir können auch nächste Woche in Salzburg gut ausschauen."

Richard Windbichler (Admira-Kapitän): "Am Schluss haben wir es noch einmal spannend gemacht, aber wir hätten schon vorher alles klar machen müssen. Der Vorsprung auf Wiener Neustadt ist sehr wichtig. Das Erfolgserlebnis war überfällig und ist gut für die Moral und Motivation."

Oliver Glasner (Ried-Trainer): "Es war ein hochverdienter Sieg der Admira. Wir haben eine grottenschlechte Leistung geboten. Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben und auch nicht das gezeigt, was uns normalerweise auszeichnet."

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