Die spannendsten Blockbuster-Games im Mai: Monsterjäger, Nazi-Zombies und Benzinbrüder

Ansichtssache5. April 2015, 09:19
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Dieses Monat erwarten Sie Monster, Sportwagen, Zombie-Nazis und jede Menge Farbschlachten

Der Spielefrühling duftet nach Motoröl und qualmenden Reifen und nach Knetmasse unter Regenbogenbrücken. Es riecht nach altem Blut, Angstschweiß und Monstern auf der Flucht und nach frischer Farbe im Gesicht. Diese AAA-Games sollten Sie dieses Monat im Auge behalten:

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Project Cars (PC, PS4, XBO, 7.5.)

Vergangenes Jahr musste der Start abgesagt werden und auch Anfang 2015 warteten Fans vergeblich. Doch nun ist es so weit: das Rennspiel mit dem provisorisch klingende Titel bittet Autonarren hinter das virtuelle Steuer. Das von Slightly Mad Studios in enger Zusammenarbeit mit Fans entwickelte Game soll den etablierten Rennsimulationen großer Publisher wie "Gran Turismo" oder "Forza Motorsport" weniger mit reiner Quantität als mit realistischem Fahrgefühl, detailverliebt nachgebildeten Modellen und unterschiedlichen Bewerben die Stirn bieten. Von der Kampagne inklusive Gokartparcours und 24-Stunden-Rennen in einem LM Prototyp bis hin zur Tourenwagenmeisterschaft und freien Fahrten in Sportautos entlang der Küste wurde besonders viel Wert auf Authentizität gelegt. Dazu gehört auch, dass bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und Tageszeiten gefahren werden kann. Bleibt zu hoffen, dass die britischen Schöpfer die großen Erwartungen erfüllen können.

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nintendo

Kirby und der Regenbogen-Pinsel (Wii U, 8.5.)

Nintendos Händchen für ausgefallene Figuren spiegelt sich nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch wieder. In Kirbys jüngstem Abenteuer gilt es den runden Gesellen per Touchgesten durch eine Welt aus Knetmasse zu dirigieren, mit Regenbogenbrücken Hindernisse zu überwinden und ihn ans Ziel zu bringen. Wandlungsfähig, wie er ist, verzaubert sich der kleine Protagonist in Raketen, Panzer und Uboote, um altbekannte Widersacher zu überlisten. Als Konsolenspiel, das fast ausschließlich am Touchscreen gespielt und betrachtet wird, würde es auf Smartphones und Tablets ebenso eine gute Figur machen würde. Nach Nintendos Ankündigung, ab Ende 2015 Mobilgeräte mit seinen Spielen beliefern zu wollen, drängt sich eine künftige Portierung fast auf.

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bethesda softworks

Wolfenstein: The Old Blood (PC, PS4, XBO, 15.5.)

Mit "Wolfenstein: The New Order" hat US-Hersteller Bethesda der Ur-Shooter-Serie frisches Leben eingehaucht und wurde dafür vergangenes Jahr mit reichlich Lob versehen. Das Prequel The Old Blood darf als legitimer Versuch gesehen werden, die Fans bei der Stange zu halten und sie tiefer in das dystopische Universum hereinzuziehen. Abermals in der Rolle des Protagonisten B.J. Blazkowicz begibt man sich 1946 auf eine zweiteilige Mission ins fiktive, von Nazis kontrollierte Bayern und macht sich dort auf die Suche nach General Totenkopf und Macht versprechende Artefakte. Weiterhin von Quentin Tarantinos Weltkriegsästhetik geprägt, dürfen sich Freunde des schwarzen Humors und perfider Waffen unter anderem auf eine Rückkehr ins Schloss Wolfenstein und ein Wiedersehen mit Nazi-Zombies freuen.

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the witcher

The Witcher 3: Wild Hunt (PC, PS4, XBO, 19.5.)

Rollenspielfreunde dürfen sich nicht beschweren: Im März lockte "Bloodborne" ins fantastisch düstere Yharnam und nun wartet eine weitere wilde Monsterjagd auf Abenteurer. Der dritte und bislang ambitionierteste Teil der "Witcher"-Reihe versetzt in raue Welt zwischen eisigen Gebirgen, weiten Steppen und Sumpflandschaften, in der es nur so wimmelt vor Vampiren, Trollen und anderen Bestien. Als Auftragsmonsterkiller wird man Zeuge rassistischer Konflikte, schließt Bünde und geht auch die eine oder andere Romanze ein. Schwertakrobaten und Zauberer dürften hier gleichermaßen sehr gut aufgehoben sein.

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nintendowiiuuk

Splatoon (Wii U, 29.5.)

Nintendo entwickelt nun tatsächlich einen Shooter. Nicht nur das, auch versucht der japanische Konzern ein innovatives Mehrspielererlebnis umzusetzen. In Teams kämpft man sprichwörtlich ums Spielfeld und schießt dafür nicht nur seine Gegner ab, sondern markiert mit den Farbkanonen auch sein Revier. Das Schöne daran: Vor dem Versuch, das größere Areal für sich zu beanspruchen, brauchen auch weniger geübte Schützen nicht zurückzuschrecken. Eine Wand kann jeder treffen. Abseits dieser Territorialschlachten erwarten virtuelle Paintballmeister weitere Puzzle-Elemente und Herausforderungen. Zudem wird es einen Einzelspielermodus für all jene geben, die sich mit der Online-Konkurrenz nicht herumschlagen wollen. (Zsolt Wihelm, 4.5.2015)

Dem Autor auf Twitter folgen: @ZsoltWilhelm

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