Apple-Chef Cook gibt zu: iPhones und Macs kannibalisieren das iPad

30. April 2015, 12:52
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Immer größere Smartphones und immer kleinere Macbooks verdrängen das iPad, zumindest vorerst

iPhones verkaufen sich besser denn je, vor allem in China. Auch Macs gewinnen dazu: Entgegen Trends im PC-Markt, der ein Negativwachstum von sieben Prozent durchmacht, stiegen Mac-Verkäufe um zehn Prozent. Doch Apple hat ein Problemkind: Das iPad. Die Tablets gingen zwischen Jänner und März 2015 weniger oft über die Ladentheke als im Vergleichszeitraum 2014. Und selbst im Vorjahr gab es ein Negativwachstum zu beobachten.

Mehrere Faktoren

IT-Analysten hatten bislang argumentiert, dass dies vor allem mit immer größer werdenden Smartphones zusammenhängt, auf denen Nutzer nun mehr lesen und Videos schauen. Aber auch Macs könnten eine gewichtige Rolle spielen, wie Slate erklärt. Denn nach der Einführung des iPads rissen die Mac-Verkäufe stark ab. Nun haben sie sich wieder stabilisiert, worunter wiederum das iPad leidet. Wohl könnten beide Theorien stimmen: Zwischen großem Smartphone und dünnem Macbook bleibt nur wenig Platz.

Stabilisieren

Das gab nun auch erstmals Apple-CEO Tim Cook zu: Eine Kannibalisierung des iPads sei durchaus zu beobachten. Aber, so Cook am Montag bei der Vorstellung der Quartalszahlen: "Das iPad wird sich stabilisieren." Kunden seien mit ihren Geräten hoch zufrieden und wechselten nicht so oft auf neue Geräte. Außerdem würde der chinesische Markt gerade Interesse an iPads finden. Apple forciert zusätzlich die Nutzung von iPads in der Geschäftswelt. Kein Grund zur Sorge also, so Cook. (fsc, 30.4.2015)

Links:

Slate

  • Das iPad kämpft mit sinkenden Verkaufszahlen
    foto: ap/fuller

    Das iPad kämpft mit sinkenden Verkaufszahlen

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