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Blatt & Blüte: Startup will mit Kuchen-Abo an der Wiener Café-Szene mitmischen

4. Mai 2015, 09:44
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Kreative Ideen und hausgemachte Backwaren sollen zum Erfolgsrezept werden

Zwei angehende Jungunternehmerinnen haben einen gemeinsamen Traum: Die Gründung eines Cafés in Wien. Bereits seit über drei Jahren arbeiten Johanna Rosenberger (21) und Victoria Schopf (22) mit Begeisterung an der Verwirklichung dieser Idee. Damals haben sie damit begonnen, Weihnachtskekse an die eigenen Familien zu verkaufen. Heute sind sie mit Blatt & Blüte auf Veranstaltungen, Events und Messen für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich.

Vom Hobby-Projekt zur Hauptbeschäftigung

Was mit dem Verkauf von Weihnachtskeksen als Hobby-Projekt begonnen hat, entwickelte sich neben dem Uni-Alltag zunehmend zur Hauptbeschäftigung. Wie es dazu eigentlich gekommen ist, können sich die beiden selbst nicht so recht erklären. Präsenz auf Veranstaltungen, zufriedene Kunden und Mundpropaganda dürften wohl ausschlaggebend gewesen sein. Und natürlich die Begeisterung an der Sache. Vor Veranstaltungen stehen Johanna und Victoria oft bis spät in die Nacht hinein in der Küche. "Es fragen uns eh immer alle, warum wir uns das antun", erzählt Victoria. Die eigentlich so simple Antwort darauf: Wegen des gemeinsamen Traums.

Ziel: Gründung eines eigenen Cafés

Bereits seit langem hat Victoria ein Faible fürs Backen und den Traum, ein eigenes Café zu gründen. Auch Johanna hat sich von diesem Gedanken anstecken lassen und seit Jahren arbeiten sie nun gemeinsam an der Verwirklichung dieser Idee. Im Café der beiden soll es dabei nicht nur ums Essen und Trinken gehen. Es soll ein Sammelpunkt für Kunst, Kreativität und Kommunikation entstehen. Johanna fühlt sich in den Bereichen Mode und Design wohl, Victoria philosophiert gern über Filme und Theaterstücke. Ihr eigenes Lokal stellen sie sich bunt und etwas chaotisch vor – so wie sie sich und ihr Leben auch selbst beschreiben.

Die Nie-wieder-Momente

Der Weg zum eigenen Lokal ist jedoch kein einfacher. Seit drei Jahren backen und kochen Johanna und Victoria in ihren eigenen Küchen für Veranstaltungen, Messen und Firmenevents, auch von Privatleuten kommen häufig Aufträge. Ein wenig Frustration gehört dabei oft zum Geschäft dazu. "In der U-Bahn mit zwei Ikea-Säcken und drei Schachteln stehen und dann fällt dir so eine Schachtel herunter – das sind die Nie-wieder-Momente", erzählt Johanna über den Transport der hausgemachten Köstlichkeiten – denn Auto besitzen sie beide keines. "Nie wieder. Nie, nie, nie. Das tue ich mir nie wieder an", geht Victoria in solchen Situationen durch den Kopf.

Spaß überwiegt

Kurz danach ist dann aber wieder alles beim Alten und die beiden Freundinnen haben wieder Spaß am Kochen und Backen. Überhaupt legen sie viel Wert darauf, ihre Aufträge gemeinsam zu erledigen – der Spaß an der Sache ist ihnen enorm wichtig. Trotzdem wissen Johanna und Victoria sehr genau, was sie möchten, und nehmen ihre Pläne auch ernst. In den Familien der angehenden Jungunternehmerinnen gab es für den Traum eines eigenen Cafés zu Beginn jedoch eher wenig Verständnis und Skepsis herrschte vor. Mittlerweile hat sich dieser Eindruck jedoch gewandelt.

Bewerbung am letzten Drücker

Sich im vergangenen Jahr für das Startup-Förderprogramm zu bewerben sei eine sehr kurzfristige Entscheidung gewesen, erzählen Johanna und Victoria. Ursprünglich wollten sie eigentlich gar nicht teilnehmen, am letzten Drücker haben sie sich dann doch noch mit einem "ganz schlechten" Webcam-Video beworben. Blatt & Blüte hat es trotzdem in das Förderprogramm geschafft. Victoria und Johanna werden nun von einer professionellen Mentorin begleitet, erhalten Coachings für die Vorbereitung zur Unternehmensgründung und finanzielle Unterstützung. Und das, obwohl sie sich eigentlich mit der Startup-Szene so gar nicht identifizieren können.

Würstelstand oder Startup?

Johanna und Victoria wollen weder die Welt verändern, noch wollen sie Millionen scheffeln. Ihnen reicht es bereits, wenn sie mit ihren hausgemachten Leckereien ein Lächeln in das Gesicht ihrer Kunden zaubern können – am besten in einem eigenen Lokal. In den Coachings wurde jedoch versucht, die Idee hinter Blatt & Blüte auszuweiten – Skalierung nennt sich das. Ein Franchise-Konzept, ein wanderndes Café mit jährlich neuem Standort und ein Online-Shop waren im Gespräch. "Der Unterschied zwischen einem Startup und einem Würstelstand ist die Skalierung", erinnert sich Johanna an eine scherzhafte Aussage eines Experten bei den Coachings, "und ihr seid ein Würstelstand." Das stört die Gründerinnen von Blatt & Blüte aber kaum.

Kuchen-Abo

Anfangs haben Johanna und Victoria zwar noch versucht, ihre Idee vor den Experten und den übrigen Teilnehmern des Förderprogramms zu verteidigen, mittlerweile akzeptieren sie aber, dass ihr Konzept einfach anders ist. Und sie scheinen ja doch ein ganz gutes Händchen bewiesen zu haben. "Wer macht die meisten Brötchen – sowohl backen als auch einnehmen?", scherzt Victoria über den bisherigen Erfolg von Blatt & Blüte. Tipps und Hinweise der Experten werden aber natürlich trotzdem beherzigt. Entstanden daraus ist unter anderem die Idee eines monatlichen Kuchen-Abonnements, der Blatt & Blüte-Box. "Ja, wir lassen uns schon auch was einreden", gibt Johanna lächelnd zu.

Blatt & Blüte-Box

"Das ist eine Idee, die uns nicht gleich eingefallen ist", erzählt Victoria. "Denn wenn man ein eigenes Café hat, kann man sich ja auch nicht nur auf die Laufkundschaft verlassen." Die Blatt & Blüte-Box würde für das Unternehmen einen "gefestigten Revenue-Stream", also laufende Einnahmen, bedeuten, erklärt Johanna in Startup-Sprache. Für einen ersten Testlauf haben die beiden bereits ein Dutzend Kunden ausgewählt, die demnächst mit einer Blatt & Blüte-Box beliefert werden sollen. Was genau enthalten sein wird, ist noch nicht ganz fix. Neben frisch gebackenem – Brot, Gebäck und einer Tarte – sollen aber auch Aufstriche, Marmeladen oder Chutneys dabei sein. Süßigkeiten wie Schokoladentrüffel werden ebenfalls in der Box sein. Mit anderen Worten: Eine Mischung aus süßem und saurem.

Unternehmensgründung

Im Herbst wollen Victoria und Johanna direkt im Oktober ihr eigenes Unternehmen gründen und die Suche nach einem geeigneten Geschäftslokal beginnen. Sie freuen sich zwar schon auf eine neue Küche mit großem Ofen, großem Kühlschrank und einer breiten Arbeitsfläche, überstürzen möchten sie aber nichts. "Wir werden es gechillt angehen", so Victoria. Ausruhen werden sie sich bis dahin aber nicht. In den nächsten Wochen und Monaten stehen bereits mehrere Veranstaltungen an, im Sommer wollen sie außerdem eine Chocolatier-Ausbildung in der Schweiz besuchen.

Event im Mai

Demnächst kann man sich übrigens selbst von den hausgemachten Leckereien von Johanna und Victoria überzeugen. Bereits am 24. Mai ab 15 Uhr findet das nächste Event von Blatt & Blüte statt. Im Co-Space in der Gumpendorfer Straße wird es selbst gemachtes Eis, eine Auswahl an Tartes, frisches Brot, fruchtige Cocktails und weitere Süßigkeiten geben. "Im Mittelpunkt steht dabei eher das gemütliche Verbringen eines Nachmittages und Abends mit Blatt & Blüte und gutem Essen. Jeder ist willkommen in unserer bunten Runde", erzählt Victoria über das Event. (Martin Wendel, 4.5. 2015)

Der Artikel entstand mit Unterstützung von AWS First.

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Dieser Artikel
bietet einen Überblick zum aws First Programm, dessen Kick-off ins zweite Jahre gerade stattgefunden hat.

Weitere Details: www.awsg.at/first.

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