1. Mai: Von Fässern und vom Anfassen

30. April 2015, 12:08
1 Posting

Musik am frühen Nachmittag vor dem Café Else, im Fluc und vor dem Rhiz

Wenn die Musikanlagen am frühen Nachmittag vors Lokal raus fliegen und dabei gleichzeitig die Bierfässer aufspringen - dann erübrigt sich der Blick auf den Kalender. Es ist der 1. Mai. Die charmantesten Maßnahmen, um noch vor Sonnenuntergang das erledigt zu haben, wofür man für gewöhnlich bis spät in den Abend braucht, finden sich rund um den Praterstern. Etwa vor dem Café Else in der Heinestraße, wo der Alternative-Entertainer Sir Tralala konzertiert und die DJs Johnny Velvet und Jesus Sedloco unter einem Vinyl-Reinheitsgebot auflegen. Im Prater selbst passiert es ähnlich, wenn die Tingel-Tangel-Crew zum traditionellen Maispace lädt, und damit signalisiert, dass Wortspiele in Zeiten der Internet-Schnelllebigkeit eine furchtbar kurze Halbwertszeit haben.

Nicht nur der Tag der Arbeit, sondern gleichzeitig der 13. Geburtstag wird am Freitag im Fluc begangen. Mit hochwertigem Programm, das sich vor allem abends in der Fluc Wanne in Form eines Auftritts von Die Sterne und des Berliner Schlagzeugers Chris Imler zeigt. Imler legte im vergangenen Jahr sein erstes Album vor und wird besonders passendes Liedgut beitragen. Etwa seinen Song Arbeiterjunge. Vor dem Rhiz am Gürtel gibt es bereits nachmittags musikalische Bezüge zum Kalender. Aus alter Tradition heraus unterhält dort die Musikarbeiterkapelle. (lux, DER STANDARD, 30.4./1.5.2015)

1.5. Café Else, 15.00, Fluc, 15.00, Rhiz, 15.00

Share if you care.