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Consumerization und Bring your own Device

30. April 2015, 10:21

Bimodale IT: Agilität und Stabilität muss kein Gegensatz sein. Ein Kommentar von Florian Schodritz, Business Development & Consulting, Kapsch BusinessCom.

Erst vor kurzem noch sahen sich Unternehmen mit dem Thema "Consumerization und Bring your own Device" als große Herausforderung konfrontiert. Durch die hohe Durchdringung bei Endanwendern mit Smartphones und Tablets, stieg auch der von den MitarbeiterInnen ausgehende Druck, diese am Arbeitsplatz zum Einsatz zu bringen.

Haben Unternehmen technische aber auch prozessorientierte Hürden überwunden um dies zu ermöglichen, stehen sie sodann auf der nächsten Evolutionsstufe. Hier müssen folglich Systeme und Anwendungen, angepasst an aktuelle Geschäftsfälle oder Prozesse, auch mobil und nutzungszentriert zur Verfügung gestellt werden.

Daten aus unterschiedlichen Quellen

Dies gilt vor allem für die Anforderung wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen wie etwa ERP/CRM Systemen oder sonstigen Datenbanken benötigt werden. Hier entsteht dann oftmals eine Diskrepanz zwischen raschem Einsatz der neuen Lösung und der Wahrung von IT Standards. Änderungen oder Erweiterungen an Kernapplikationen erfordern aber zumeist das sorgfältige und zeitintensive Design von Schnittstellen, die strikte Einhaltung der IT-Standards sowie umfangreiche Implementierungs- und Testzyklen.

Die Herausforderung für IT Abteilungen ist somit einerseits agil auf Anforderungen aus dem Business reagieren zu können und dabei solide Strukturen und Systemarchitekturen nicht zu unterwandern. Umgekehrt sollen stabile Einheiten jene die eine hohe Agilität erfordern nicht in ihrem Handeln behindern. Dies erfordert eine sogenannte "Bimodale IT". Um diese Bimodalität im eigenen Unternehmen zu ermöglichen sind Anpassungen an Prozessen und Vorgehensmodellen notwendig.

Kompetenzen in der Entwicklung nutzen

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für den "Bimodalen Ansatz" liegt vor allem in der Veränderung des bisherigen Entwicklungsprozesses. Während Fachbereiche üblicherweise im Entwicklungszyklus nur bei der Formulierung der Anforderungen, oder im späteren Verlauf beim Testen und Abnehmen eine tragende Rolle einnehmen, werden hier die benötigten Datenmodelle und Funktionalitäten nun hauptsächlich und bereits funktionsfähig am Ort der höchsten Expertise entwickelt – nämlich im Fachbereich selbst. (ec austria)

  • Florian Schodritz, Business Development & Consulting, Kapsch BusinessCom

    Florian Schodritz, Business Development & Consulting, Kapsch BusinessCom

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