Air Berlin beendet 2014 mit Rekordverlust

30. April 2015, 09:08
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Der Umsatz hat sich zwar leicht um 0,3 Prozent auf 4,16 Milliarden Euro erhöht, doch das Unternehmen schreibt einen Verlust von 377 Millionen

Berlin - Die Fluggesellschaft Air Berlin, Mutter von Niki, hat 2014 wie erwartet den höchsten Verlust ihrer Geschichte eingeflogen. Unter dem Strich stand auch wegen der Kosten für das jüngste Sanierungsprogramm ein Verlust von 377 Mio. Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der angeschlagenen Konkurrentin der AUA-Mutter Lufthansa hervorgeht.

Damit fiel das Minus rund 19 Prozent höher aus als 2013 und lag in der Mitte der Ende März genannten Spanne. Nach dem Antritt des neuen Vorstandschefs Stefan Pichler hatte das Unternehmen die Vorlage der endgültigen Jahreszahlen um einen Monat nach hinten verschoben.

Mit dem neuen Sanierungsprogramm will Air Berlin nach jahrelangen Verlusten endlich "nachhaltig die Gewinnzone" erreichen. Schwarze Zahlen hatte Pichler allerdings erst für 2016 in Aussicht gestellt. Dabei soll unter anderem ein neues System zur Kalkulation der Ticketpreise zu höheren Einnahmen führen. Im abgelaufenen Jahr steigerte Air Berlin den Umsatz lediglich um 0,3 Prozent auf 4,16 Mrd. Euro. Der Verlust vor Zinsen und Steuern vergrößerte sich dabei um 27 Prozent auf 294 Mio. Euro. (APA, 30.4.2015)

  • Air Berlin mit Verlust.
    foto: reuters/tobias schwarz

    Air Berlin mit Verlust.

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