Open Access muss nicht mehr kosten, im Gegenteil

29. April 2015, 07:00
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München - Wissenschaftsverlage erzielen derzeit weltweit Umsätze von etwa 7,6 Milliarden Euro jährlich. Dieses Geld stammt zum überwiegenden Teil aus den Budgets öffentlich finanzierter Bibliotheken. Trotz dieser enormen Kosten ist nur ein kleiner Teil dieser Publikationen kostenfrei für alle Interessierten im Internet zugänglich. Eine von der Max Planck Digital Library vorgelegte Studie zeigt nun, dass die bisher eingesetzten Subskriptionsbudgets ausreichen würden, um eine flächendeckende Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens auf Open Access herbeizuführen. Vermutlich würde die Sache sogar noch billiger. (red, DER STANDARD, 29.4.2015)

Abstract
MPG Publication Repository: "Disrupting the subscription journals’ business model for the necessary large-scale transformation to open access"

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