Haushaltsenergie kostet im März weniger

28. April 2015, 10:00
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Sprit, Heizmaterial und Strom sind im Vergleich zum Vorjahr günstiger, aber teurer als im Februar

Wien - Die Preise für Haushaltsenergie waren im März um 6,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Preisrückgang hat sich aber verlangsamt, im Jänner lagen die Preise noch um 9,1 Prozent niedriger als im Jahr davor, im Februar um 8,2 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat Februar 2015 war Haushaltsenergie im März um 1,9 Prozent teurer, geht aus dem Energiepreisindex der Energieagentur hervor.

Der Energiepreisindex (EPI) sei im März auf einem Viermonatshoch gelegen, so die Österreichische Energieagentur. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im März gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1 Prozent.

Superbenzin war im März um 10 Prozent billiger als vor einem Jahr, Diesel um 11,8 Prozent. Die Treibstoffpreise insgesamt sanken um 11,1 Prozent. Der Rückgang hat sich aber verlangsamt, im Februar waren es noch minus 14,8 Prozent.

Sprit kostet mehr als im Vormonat

Im Vergleich zum Februar 2015 verteuerten sich Treibstoffe im März um 4,1 Prozent, das war laut Energieagentur der stärkste Anstieg im Monatsabstand seit August 2012. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 5,1 Prozent, so groß war der Anstieg zuletzt im März 2010, so die Energieagentur. Diesel verteuerte sich um 3,4 Prozent.

Der Heizölpreis sank im Jahresvergleich um 16,7 Prozent, im Monatsvergleich stieg er um 3,3 Prozent.

Strom war im März um 0,5 Prozent teurer als vor einem Jahr, Gas um 0,4 Prozent und Fernwärme um 4,2 Prozent.

Die Preise für feste Brennstoffe erhöhten sich um 1 Prozent, das war der schwächste Anstieg seit August 2012. Brennholz verteuerte sich um 2,1 Prozent. Holzpellets waren um 4,6 Prozent billiger und Holzbriketts um 2,1 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat Februar sanken die Preise für Fernwärme (0,5 Prozent), feste Brennstoffe (0,3 Prozent), Holzpellets (1,5 Prozent) und Holzbriketts (0,3 Prozent). Gas und Strom blieben unverändert. (APA, 28.4.2015)

  • Energiekosten steigen im Vergleich zum Vormonat.
    foto: ap/probst

    Energiekosten steigen im Vergleich zum Vormonat.

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