Tödliche Erschütterungen

26. April 2015, 13:51
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Die folgenschwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte

Die folgende Übersicht zeigt, in welchen Weltregionen sich in den vergangenen Jahrzehnten besonders schwere Erdbeben mit zahlreichen Todesopfern ereignet haben.

August 2012, Iran

Zwei Erdbeben der Stärken 6,3 und 6,4 erschüttern das Land nahe der Stadt Tabris. Rund 300 Menschen sterben.

März 2011, Japan

Ein Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert die Nordostküste Japans und löst einen gigantischen Tsunami aus. Knapp 18.900 Menschen sterben. Im Atomkraftwerk Fukushima kommt es durch die Naturkatastrophe zur Kernschmelze - es ist das schlimmste Atomunglück seit Tschernobyl im Jahr 1986.

Oktober 2011, Türkei

Im Osten des Landes ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,2. Mehr als 600 Menschen kommen ums Leben.

April 2010, China

In der nordwestlichen Provinz Qinghai ereignet sich ein Beben der Stärke 6,9. Rund 3.000 Menschen sterben oder gelten als vermisst.

Jänner 2010, Haiti

Der verarmte Karibikstaat wird von einem Beben der Stärke 7,0 getroffen. Zwischen 250.000 und 300.000 Menschen kommen ums Leben.

Mai 2008, China

Mehr als 87.000 Menschen sterben oder gelten als vermisst, nachdem ein Erdstoß der Stärke 8,0 die südwestliche Provinz Sichuan erschüttert.

Oktober 2005, Pakistan

Im Nordwesten des Landes ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,6. Mehr als 75.000 Menschen sterben, rund 3,5 Millionen werden obdachlos.

März 2005, Indonesien

Auf der Insel Nias vor Sumatra sterben 900 Menschen bei einem Beben der Stärke 8,6.

Dezember 2004, Indischer Ozean

Vor der Küste Sumatras ereignet sich ein Seebeben der Stärke 9,1. Durch einen verheerenden Tsunami kommen in zahlreichen Anrainerstaaten 220.000 Menschen ums Leben, davon 168.000 in Indonesien.

Dezember 2003, Iran

Die Stadt Bam wird von einem Erdstoß der Stärke 6,7 erschüttert. Mindestens 31.884 Menschen werden dabei getötet.

Jänner 2001, Indien

Im westindischen Bundesstaat Gujarat sterben 25.000 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 7,7.

Jänner 1995, Japan

In der Stadt Kobe kommen mehr als 6.400 Menschen ums Leben, als ein Beben der Stärke 7,2 die Region erschüttert.

September 1993, Indien

Der westliche Bundesstaat Maharashtra wird von einem Erdstoß der Stärke 6,3 erschüttert. Rund 7.600 Menschen sterben.

August 1988, Nepal

Der Osten des Landes wird von einem Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert. In Nepal sterben 721 Menschen, im benachbarten indischen Bundesstaat Bihar mindestens 277.

Juli 1976, China

In der nördlichen Provinz Hebei ereignet sich ein Beben der Stärke 7,8. Die Zahl der Toten wird von den Behörden offiziell mit 242.000 angegeben, im Westen ist dagegen vielfach von einer höheren Opferzahl die Rede.

März 1964, USA

Alaska wird von einem Erdstoß der Stärke 9,2 erschüttert, anschließend wird ein Tsunami ausgelöst. Mehr als hundert Menschen sterben.

Mai 1960, Chile

Ein Erdbeben der Stärke 9,5 erschüttert das Land. Der Erdstoß löst einen verheerenden Tsunami aus, der in vielen Pazifikstaaten schwere Zerstörungen verursacht. In Chile

November 1952, damalige Sowjetunion

Die Halbinsel Kamtschatka im Osten der damaligen Sowjetunion wird von einem Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert. Durch einen Tsunami werden sogar in Chile und Peru Zerstörungen angerichtet, mehr als 2.300 Menschen kommen ums Leben.

Jänner 1934, Nepal und Indien

Der Osten Nepals und der indische Bundesstaat Bihar werden von einem Erdstoß der Stärke 8,1 erschüttert. 10.700 Menschen sterben. (APA, 26.4.2015)

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