USA: Iranischer Schiffskonvoi vor Jemens Küste drehte ab

24. April 2015, 07:37
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Flotte weiter unter Beobachtung der US-Marine

Washington - Der iranische Schiffskonvoi vor der Küste des Jemen, der womöglich Waffen für die Houthi-Rebellen geladen hat, hat nach US-Angaben abgedreht. Die neun iranischen Schiffe seien "nicht mehr auf dem gleichen Kurs" und befänden sich nun südlich von Salalah im Oman, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Donnerstag in Washington. Zu der Flotte gehören demnach zwei bewaffnete Schiffe.

Zwölf Schiffe in der Nähe

Der Konvoi sei "langsam" unterwegs und werde von der US-Marine genau beobachtet, sagte der Ministeriumsvertreter. Die USA hatten Anfang der Woche die Präsenz ihrer Kriegsmarine in der Region erhöht. Der Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" und die "USS Normandy" wurden dorthin entsandt. Damit sind mittlerweile zwölf Schiffe der US-Marine in Arabischem Meer, Rotem Meer und dem Golf von Aden unterwegs.

Im Jemen liefern sich die Houthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Einheiten seit Wochen heftige Kämpfe mit den Truppen und Milizen von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi, im Zuge des Konflikts außer Landes floh. Seit dem 26. März fliegt eine internationale Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens Luftangriffe gegen die Houthi-Rebellen. Die USA beteiligen sich nicht daran.

Mitte April verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat eine Resolution, der Waffenlieferungen an die Houthi-Rebellen im Jemen untersagt. Dem Iran wird vorgeworfen, die Aufständischen aktiv zu unterstützen. Teheran weist dies zurück. (APA, 24.5.2015)

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