Sepak Takraw, ein akrobatisches Spektakel

Ansichtssache23. April 2015, 22:45
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Gunsan (Südkorea) - Wenn insgesamt sechs Personen einem kleinen, aus Kunststoffstreifen geflochtenen Ball hinterherjagen und dabei ebenso spektakuläre wie akrobatische Bewegungen zeigen, dann geht es um Sepak Takraw.

Sepak Takraw hat seine Wurzeln vor allem in Thailand und Malaysia (Sepak: malaiisch für treten oder schießen. Takraw: thai für geflochtenen Ball). Auf einem durch ein Netz geteilten Spielfeld stehen sich zwei Mannschaften mit jeweils drei Spielern gegenüber. Ziel ist es, einen Ball mit den Füßen und maximal drei Ballberührungen über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu donnern. Hände dürfen lediglich zum Anwurf des Aufschlags verwendet werden und sind im weiteren Spiel tabu. Gespielt wird auf einem Badmintoncourt.

In Europa und in den USA ist diese Sportart noch relativ unpopulär. In Europa gibt es immerhin seit 2003 einen Verband namens FESTA (Federation of European Sepak Takraw Associations). Seit 2005 besteht die Euro-Series, die Turniere in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und Ungarn veranstaltet. Auf den Philippinen ist Sepak Takraw der Nationalsport, in Thailand sehr beliebt.

Dieser Tage steigt in Gunsan (Südkorea) die Super Series des internationalen Sepak-Takraw-Verbands. Bei den Herren sind Thailand, Japan, Südkorea, Indonesien, Malaysia, Myanmar, China und Singapur am Start, bei den Damen matchen sich Thailand, Malaysia, Südkorea, Vietnam, Indonesien und Japan. (honz, derStandard.at, 23.4.2015)

foto: reuters/ vivek prakash

Südkoreaner beim Aufwärmen.

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foto: reuters / jeremy lee

Südkorea vs. Indonesien aus der Vogelperspektive.

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foto: reuters / jeremy lee

Trysaputra (Indonesien/li) gegen Thailands Thawisak Thongsai.

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Thailands Kritsanapong in der Horizontalen.

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An Soo Im (Südkorea) vs. Japan.

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Action aus der Partie Malaysia gegen Myanmar.

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Thailands Sittipong beim Aufschlag.

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Chook Wang Shin (Südkorea/re) gegen Takeshi Terashima (Japan).

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foto: reuters / jeremy lee

Park Seon Ju (Südkorea) am Drücker.

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