"taz zahl ich" im März: "taz" fährt Einnahmenrekord ein

23. April 2015, 15:54
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Knapp 20.000 Euro nach vier Jahren Kampagne sind bis jetzt bestes Ergebnis

Wien/Berlin - 19.981 Euro im März bedeuten einen Einnahmenrekord für die Berliner "Tageszeitung" (taz) mit ihrem Modell "taz zahl ich". Das gab das Medium in seinem Hausblog bekannt. Im Februar waren es beispielsweise knapp über 11.000 Euro.

Summiert werden jene Erlöse, die von freiwilligen Zahlungen für den Onlineauftritt der "taz" generiert werden. Vor dem Lesen einzelner Artikel werden User gebeten, einen Beitrag zur Finanzierung von Onlinejournalismus zu leisten. Wie viel und in welcher Form, wird nicht vorgegeben.

Im Gegensatz zu Axel Springer Medien wie bild.de oder welt.de oder anderen deutschen Verlagshäusern, die gewisse Inhalte hinter einer Paywall verstecken, möchte die "taz" nicht auf den Paid-Content-Zug aufspringen. Mittlerweile blickt taz.de auf über 3.000 User, die monatlich einen Betrag zahlen.

Überzeugungsarbeit bei Lesern leistet die Zeitung mit kreativen Titelseiten wie jener vom Donnerstag oder anlässlich der partiellen Sonnenfinsternis vom März. (red, derStandard.at, 23.4.2015)

23. April 2015

foto: taz

20. März 2015

foto: taz
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