Trinity: Gaming-PC mit innovativem Design enthüllt

24. April 2015, 11:32
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Aufteilung in drei Sektionen soll bessere Kühlung und leiseren Betrieb ermöglichen

Bei Gaming-PCs übertreffen sich die Hersteller gerne mit extravaganten Designs. So fiel etwa Alienware vergangenes Jahr mit der erneuerten Version seines "Area-51"Rechner auf, der sich äußerlich deutlich aus der Masse abhob.

Einen Schritt weiter geht nun das Unternehmen Cyberpower. Dort geht nun der erstmals auf der CES gezeigte Rechner "Trinity" (Dreifaltigkeit) in Serie. Er soll nicht nur optisch auffallen, sondern durch seine originelle Ästhetik auch eine bessere Kühlung gewährleisten.

Drei "Blades"

Gemäß dem Namen verteilt sich die Hardware in drei Bereiche, die wie Kleeblätter um eine mittig Achse angeordnet sind. An oberer Stelle sitzt das "Performance blade". Dieses beinhaltet bis zu zwei Grafikkarten mit optionalem Platz für SSDs. Zur Auswahl stehen unter anderem Geräte von AMDs Radeon R9-Reihe und auch teure Highendkarten wie Nvidias Geforce Titan X. Frontseitig sind auf diesem Abteil auch noch zwei USB 3.0-Ausgänge sowie die Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon zu finden.

Das "Storage Blade" auf der linken Seite bietet wiederum Platz für bis zu drei SSDs oder zwei konventionelle Festplatten sowie ein optisches Laufwerk in dünnem Format. Auch das Netzteil ist in diesem Bereich des Rechners untergebracht.

Auf der rechten Seite ist das "CPU Blade". Hier bietet Trinity Raum für ein mini ITX-Mainboard. Je nach Geschmack kann hier ein Gerät mit Steckplatz für Intel- oder AMD-Prozessoren eingesetzt werden, die mit bis zu 16 GB an Arbeitsspeicher ergänzt werden können. Ebenso lässt sich eine Wasserkühlung bis 120 Millimeter verbauen.

cyberpower inc

Ab 955 Dollar

Die "dreiblättrige" Bauweise ermöglicht es, für jeden Bereich ein eigenes Kühlkonzept umzusetzen. Das soll den PC auch bei größerer Last ermöglichen leise und ausreichend kühl zu bleiben. Manche Komponenten finden allerdings keinen Platz mehr im Gehäuse von Trinity. WLAN-Modul und Kartenleser müssen in USB-Ausführung angesteckt werden.

Angeboten wird der Rechner in drei Grundkonfigurationen im Preisbereich von 955 bis 1795 Dollar (derzeit circa 887 bis 1668 Euro). Die Auslieferung soll Ende April beginnen, derzeit ist über einen Verkauf außerhalb der USA noch nichts bekannt. (gpi, 24.04.2015)

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