Android 5.1.1: Googles mobiles Betriebssystem in neuer Version

22. April 2015, 07:11
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Konzentriert sich auf Fehlerbereinigungen - Factory Image zunächst für Nexus Player - Neue Version der Support Library

Wenige Wochen nach der Vorstellung von Android 5.1 folgt nun die nächste Release des mobilen Betriebssystems - und diese konzentriert sich ganz auf die Fehlerbereinigung. Android 5.1.1 wurde in Form des Source Codes im Android Open Source Project (AOSP) veröffentlicht.

Bugfixes

Aus diesen Informationen hat Android Police ein inoffizielles Changelog zusammengestellt Und dabei zeigt sich, dass die neue Version unter anderem Kameraprobleme bei Nexus 5 und 6 behebt. Zudem wurden eine Reihe von Sicherheitsproblemen bereinigt. Ob die immer wieder kritisierten Speicherlecks behoben wurden, von denen vor allem Nexus-5-Nutzer geplagt werden, muss sich hingegen erst zeigen.

Anfänger

Derzeit steht Android 5.1.1 ausschließlich für den Nexus Player als Factory Image zum Download. Dieser Schritt signalisiert üblicherweise, dass auch die Auslieferung als Update an entsprechende Geräte begonnen hat. Andere Geräte der Nexus-Linie werden wohl in den nächsten Tagen und Wochen mit dem Update bedacht.

Support Library

Parallel dazu hat Google seiner Android Support Library ein Update verpasst, also jener Bibliothek mit der neue Plattform-Features auch auf alten Betriebssystemversionen genutzt werden können. Und auch wenn der Versionssprung mit 22.1 vergleichsweise klein klingt, so hat sich hier doch Signifikantes getan.

Details

Die neue ColorUtils-Klasse macht das Arbeiten mit Farben leichter, AppCompat wurde umgemodelt, um die entsprechende Funktionalität zu jeder Aktivität hinzufügen zu können. Palette ist nun sechs- bis achtmal so schnell wie bisher, auch Renderscript soll flotter und stabiler geworden sein. Und für Android-TV-Apps erleichtert man die Erstellung von Multi-Step-Dialogen. Weitere Informationen zur neuen Support Library finden sich im zugehörigen Blog-Eintrag. (Andreas Proschofsky, 22.4.2015)

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    foto: andreas proschofsky / derstandard.at
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