Fedora 22: Erste Beta verspricht viele Neuerungen

21. April 2015, 17:17
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Nächste Version der Linux-Distribution mit GNOME 3.16, Wechsel auf DNF und XFS als Dateisystem für Server

Das Linux-Update-Karussell dreht sich weiter: Mit einer ersten Beta veröffentlicht das Fedora-Projekt nun eine in funktioneller Hinsicht vollständige Vorschau auf die nächste Version der eigenen Distribution.

Desktop

Und diese zeigt: Fedora 22 versammelt wieder einige signifikante Updates. Am Desktop wäre da zunächst das Update auf GNOME 3.16, das unter anderem ein vollständig neu gestaltetes Benachrichtigungssystem mit sich bringt. Den GNOME Terminal erweitert Fedora um die Anzeige einer Benachrichtigung, wenn länger laufende Tätigkeiten abgeschlossen wurden.

Wayland

Der derzeit für Fedora 23 anvisierte Wechsel auf Wayland schickt in der aktuellen Version seine Vorboten aus: Der Login-Screen läuft bereits ohne X-Server. Über die GNOME-Privacy-Einstellungen lässt sich nun festlegen, welche Informationen das Automatic Bug Reporting Tool (ABRT) im Problemfall an Fedora schickt.

DNF

Unter der Oberfläche findet ein Wechsel statt, der in den letzten Releases immer wieder verschoben wurde. Statt yum wird nun DNF als Paketmanager genutzt. In der Bedienung ähneln sich die beiden stark, DNF ist aber in vielen Bereichen schneller, etwa bei der Auflösung von Abhängigkeiten.

Server und Cloud

Im Serverbereich sticht der Wechsel auf XFS als Default-Dateisystem heraus. Die Cloud-Variante von Fedora bekommt ein neues Kommandozeilen-Tool um Linux Container auf Atomic Hosts zu managen.

Bugfixes

Bis zur fertigen Release wollen sich die Entwickler nun auf die Fehlerbereinigung konzentrieren. Als Veröffentlichungstermin für Fedora 22 visiert man derzeit Ende Mai an. (apo, 21.4.2015)

  • Fedora 22 kommt mit GNOME 3.16 - und damit mit einem neuen Benachrichtigungssystem.
    grafik: fedora

    Fedora 22 kommt mit GNOME 3.16 - und damit mit einem neuen Benachrichtigungssystem.

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